Industrielle Anwendungen Automobillackierung
Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Roboter lackieren oversprayfrei Designs
ABB Robotics hat kürzlich in Zusammenarbeit mit zwei international bekannten Künstlern das weltweit erste roboterlackierte Kunstauto kreiert. Die oversprayfreie „PixelPaint“-Technologie hat die Designs und Motive der Künstler perfekt nachgebildet.
Die ABB-Lackierroboter des Typs „IRB 5500“ sind im Lackapplikator mit 1000 Düsen ausgestattet und benötigten weniger als 30 Minuten, um die komplexen Kunstwerke fertigzustellen. Die „PixelPaint“-Technologie ermöglicht eine hohe Präzision und Geschwindigkeit und ist in der Lage, kleinste Details nachzubilden, die manuell unmöglich umzusetzen wären. „‘PixelPaint‘ kann beliebige Designs nachhaltig und kosteneffizient drucken. Individuelle, kundenspezifische Produkte werden mehr denn je nachgefragt und für dieses Kundensegment ist die Technologie ein echter Gamechanger“, sagt Sami Atiya, Leiter des ABB-Geschäftsbereichs Robotik & Fertigungsautomation. Lackiert wurden zwei Designs, zum einen eines des acht Jahre jungen Künstlers Advait Kolarkar aus Indien und zum anderen geometrische Motive des digitalen Designkollektivs Illusorr aus Dubai.
Die innovative „PixelPaint“-Technologie von ABB ist für die Nachfrage nach nachhaltig produzierten und personalisierten Fahrzeugen in der Automobilindustrie gedacht, insbesondere im Bereich der kundenspezifischeren Karosserielackierung. Die Technologie ermöglicht eine detaillierte, mehrfarbige und exakte Abbildung beliebiger Designs. Dabei wird der Lack sorgfältig dosiert und schnell in einem einzigen Lackierdurchgang aufgetragen. Es wird kein Material zum Maskieren benötigt sowie keine zusätzliche Belüftung. Auf diese Weise können Emissionen reduziert sowie Wasser und Energie gespart werden.
Der Lackapplikator wird mit der ABB „RobotStudio“-Software programmiert und fährt dicht an der Karosserieoberfläche entlang, um sicherzustellen, dass 100 Prozent des Lacks aufgetragen werden, ohne dass überschüssiger Overspray entsteht. So können in einem einzigen Lackierdurchgang schnell verschiedene Farben aufgetragen werden. Dadurch halbieren sich die Durchlaufzeiten, und Fahrzeughersteller können bis zu 60 Prozent der Kosten einsparen.
Zum Netzwerken:
ABB AG, Friedberg, Jürgen Stühler, Tel. +49 6031 85-204, juergen.stuehler@de.abb.com, www.abb.com