Industrielle Anwendungen Automobillackierung

Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

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CO2-Effizienz als Turnkey-Anlage

Dürr hat für Volkswagen im mexikanischen Puebla eine hochmoderne Lackieranlage realisiert, die neue Standards in Sachen Energieeffizienz und CO₂-Reduktion setzt. Das Werk vereint elektrische Trockner, intelligente Transportsysteme und KI-gestützte Prozesssteuerung zu einem zukunftsweisenden Gesamtkonzept.

Ein Lackierroboter lackiert eine Karosserie
Lackierroboter von Dürr lackieren die Volkswagen-Karosserien in Puebla. Foto: Dürr

Mit zwei identischen Lackierlinien und elektrifizierter Ausrüstung ist die neue Anlage in Puebla auf eine Stundenleistung von 90 Karosserien ausgelegt. Das flexible Konzept erlaubt es Volkswagen, künftige Modelle und Technologien ohne größere Umbauten in die Produktion zu integrieren.
Ein zentrales Hochregallager und das fahrerlose Transportsystem „EcoProFleet“ steuern den Materialfluss: Die Fahrzeuge werden vorausschauend sortiert und punktgenau zum richtigen Arbeitsplatz transportiert. Damit löst Dürr die klassische starre Fertigungslinie auf – ein zentraler Baustein der „Lackieranlage der Zukunft“. Das Ergebnis: verkürzte Prozesszeiten und deutlich geringere CO₂-Emissionen.

Elektrische Trocknung und Abluftreinigung als Schlüsseltechnologien

Besonders energieintensiv ist im Lackierprozess die Karosserietrocknung – hier setzt Dürr auf ein vollständig elektrisches System, das mit regenerativem Strom betrieben werden kann. Im Vergleich zu gasbetriebenen Trocknern sinken die CO₂-Emissionen um bis zu 40%. Eine innovative Luftführung beheizt die Karosserien von innen heraus und verkürzt die Aufheizzeiten um etwa 30%.
In Kombination mit der ebenfalls elektrisch betriebenen Abluftreinigung „Oxi.X.RV“ entsteht ein Gesamtsystem ohne fossile Brennstoffe. Das RTO-Verfahren arbeitet flammenlos und nutzt die Energie aus der Lösemitteloxidation zur Selbsterhaltung – ganz ohne zusätzlichen CO₂-Ausstoß.

Auch bei der Lackabscheidung setzt Dürr auf Nachhaltigkeit: Ein Trockenabscheidesystem mit Kalksteinmehl reduziert den Frischluftanteil auf nur 5% und spart gegenüber klassischen Nassabscheidungen mehr als 60% Energie. HEPA-Filter sorgen zudem für eine partikelfreie Prozessluft.

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  • Welche KI-Anwendungen aus der DXQ-Produktfamilie in Puebla im Einsatz sind
  • Wie Dürr mit dem „EcoRS Clean F“-Roboter flexible Reinigung und Abdichtung realisiert
  • Warum das Konzept als Blaupause für künftige Volkswagen-Lackierereien gilt

Zum Netzwerken:
Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen, Carina Lachnit, Tel.: +49 7142 78-4899, carina.lachnit@durr.com, www.durr.com