Industrielle Anwendungen Flugzeuglackierung
Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Flugzeuge beschichten
Das Fraunhofer IFAM wird in diesem Jahr am Standort Bremen ein voll vernetztes, automatisiertes Oberflächentechnikum für große Bauteile in Betrieb nehmen, das sich den speziellen Herausforderungen der Beschichtungen in der Luftfahrt widmen soll.
Ein Flugzeug wird im Laufe seines Lebens mehrfach lackiert und gestrippt. Es bietet für den Lackierprozess und für die Entwicklung der Lacksysteme eine Reihe von sehr speziellen Herausforderungen, die in dieser Form für konventionellere Industrieprodukte nicht gegeben sind. Dazu zählen u.a. die Größe und Komplexität, Umwelteinflüsse, extrem hohe Korrosionsschutzanforderungen sowie Stripping und Wiederlackierung. Der Korrosionsschutz ist von zentraler Bedeutung, da dieser in der Luftfahrt ein wesentliches Sicherheitsthema darstellt. So ist auch zu erklären, dass hier noch chromathaltige Korrosionsschutzpigmente eingesetzt werden dürfen. Da diese Genehmigungen jedoch in den kommenden Jahren auslaufen, zählt die Entwicklung von Lacksystemen mit weniger umweltschädlichen Komponenten zu den aktuellen Trends.
Mehr zum Thema „Flugzeuge beschichten“ erfahren Sie in BESSER LACKIEREN 20/2021 sowie am 21. April 2022 im Rahmen der IntAIRCOAT. Die internationale Konferenz für die Flugzeugbeschichtung findet in diesem Jahr virtuell statt und wird sich folgenden Kernthemen widmen:
• Effizienz und Optimierung
• Prozessautomatisierung für die Flugzeuglackierung
• Umweltaspekte
• Spezialeffektoberflächen und neue Lacktechnologien
Zudem von Interesse ist die Prozess-Automatisierung aller Verfahrensstufen der Beschichtung. Ein weiterer Schwerpunkt befasst sich damit, wie sich Prozesse optimieren und effizient gestalten lassen. Interessenten können sich bereits jetzt zu der kostenfreien Veranstaltung anmelden.
Zum Netzwerken:
Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung – IFAM, Bremen, Dr. Volkmar Stenzel, Tel. +49 421 2246407, volkmar.stenzel@ifam.fraunhofer.de, www.ifam.fraunhofer.de