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09. Sep 2022 // Lohnbeschichtung

Hochwirksamer Korrosionsschutz

Regine Krüger

Benseler Oberflächentechnik hat sich auf die Beschichtung, Oberflächenveredelung, Entgratung sowie auf die additive Fertigung spezialisiert und setzt nun auch auf Zinklamellenbeschichtungen als Korrosionsschutz.

Blick auf runde Werkstücke, die mit einem Zinklamellensystem beschichtet sind.
Die Applikation ist abhängig vom Bauteil, die Bandbreite reicht vom Tauch-Schleuderverfahren für Schütt- und Gestellware bis hin zur elektrostatischen Applikation.
Foto: Benseler

Das Unternehmen gehört zur Benseler Firmengruppe, die sich auf die Beschichtung, Oberflächenveredelung, Entgratung sowie auf die additive Fertigung spezialisiert hat. Neben organischen Beschichtungen wie KTL, Pulverschichtung, Nasslack sowie der Plasma-Vakuum-Beschichtung (PVD/ePVD) bietet Benseler im Geschäftsbereich Coatings auch Dünnschicht-Korrosionsschutz-Systeme an. In den Verfahrenstechniken Schütt- und Gestellware werden Oberflächen mit „Geomet“ oder „Delta MKS“ beschichtet. Es handelt sich dabei um Zinklamellenbeschichtungen, welche nicht-elektrolytisch aufgebracht werden. Sie beruhen auf wasser- oder lösemittelhaltiger Basis und bestehen im eingebrannten Film aus Zink- und Aluminiumlamellen, die durch eine Matrix verbunden sind. Mit dünnen Schichten von 4 bis 15 µm bieten diese Zinklamellenüberzüge bereits einen hohen, kathodisch wirksamen Korrosionsschutz von 480 bis über 1000 h Korrosionsbeständigkeit nach DIN EN ISO 9227 NSS. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass keine Stoffe aus der REACh-Kandidatenliste in den Systemen vorhanden sind. „Geomet“ und „Delta MKS“ sind REACh-konform und darüber hinaus nickel-, chrom-, blei- und cadmiumfrei.

In Ausgabe 14/2022 von BESSER LACKIEREN erfahren Sie weitere Details.

Zum Netzwerken:

Benseler Oberflächentechnik GmbH & Co.KG, Markgröningen, Kerstin Genz, Tel. +49 7145 999-2303, kerstin.genz@benseler.de, www.benseler.de

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