Industrielle Anwendungen Schienenfahrzeuge
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Schienenfahrzeuge: Oberflächen prüfen
Früher hat jeder Abnehmer die lackierten Oberflächen eines Schienenfahrzeugs individuell bewertet, jetzt gibt es dafür endlich einheitliche Regeln", erklärt Andreas Keiner, Geschäftsführer der Institut für Lackprüfung Andreas Keiner GmbH (ILAK).
„Grundlage für die vergleichbare Bewertung ist der Leitfaden „Prüfkriterien für lackierte Oberflächen von Schienenfahrzeugen“, den der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) erarbeitet und herausgegeben hat. Er beschreibt die Vorgehensweise für die Abnahmen die Einteilung der Abnahmezonen und deren Prüfungen nach der Endlackierung durch fachkundiges Personal. Dabei wird die Kenntnis sowie fachgerechte Anwendung entsprechender Normen vorausgesetzt. Der Abschnitt „Prüfungen“ widmet sich möglichen Oberflächenfehlern sowie der Farbtonbewertung, dem Lackverlauf und der Messung von Trockenschichtdicken, Glanzwerten und Haftfestigkeit. Des Weiteren werden zusätzliche Festlegungen, beispielsweise hinsichtlich Overspray innerhalb der Decklackschicht, Fettkanten, leichter Wolkenbildung in Metalliclacken als auch Ausbesserungen/ Beilackierungen getroffen. Ein Normenverzeichnis, das eine Übersicht über alle relevanten lackspezifischen Regelwerke bietet, schließt die Hinweise ab. „Der Leitfaden ist als Branchenstandard anerkannt und erleichtert Herstellern und Prüfern die Beurteilung endlackierter Oberflächen der Schienenfahrzeugindustrie“, führt Andreas Keiner weiter aus. Qualifizierte eintägige Schulungen zum VDB-Leitfaden führt die ILAK exklusiv in Kooperation mit der VDB Service GmbH, Berlin, durch.
Zum Netzwerken:
Institut für Lackprüfung Andreas Keiner GmbH, Andreas Keiner, Tel. +49 641 86188, a.keiner@ilak.eu, www.ilak.eu