Industrielle Anwendungen Sonstige-Beschichtungen
Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Auf Systemlacke gesetzt
Der Maschinenbauer RAS Reinhardt aus Sindelfingen stand vor einer wachsenden Herausforderung: Immer mehr Kunden verlangten Sonderfarbtöne in kleinen Losgrößen. Mit dem Lackhersteller FreiLacke fand das Unternehmen einen regionalen Partner, der technisch wie logistisch auf diese Anforderungen reagieren kann – und zugleich die Oberflächenqualität weiter verbesserte.
Die RAS Reinhardt Maschinenbau GmbH fertigt Schwenkbiegemaschinen, Schwingschnittscheren und Umformlösungen für zahlreiche Industriezweige. Rund 90% der Bauteile werden pulverbeschichtet, der Rest nasslackiert oder anderweitig behandelt. Lackiert wird an zwei Standorten: Pulverbeschichtung in Wildberg-Effringen, Nasslackierung in Sindelfingen. Damit deckt RAS nahezu den kompletten Eigenbedarf selbst ab.
Lange Zeit war man mit dem bisherigen Lacklieferanten zufrieden. Doch die steigende Nachfrage nach Sonderfarbtönen in kleinen Mengen machte eine Neuausrichtung notwendig. „Das ist für uns elementar wichtig, vor allem in der aktuell schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage“, erklärt Klaus Widmaier aus dem RAS-Beschichtungsteam.
Tests vor Ort und Systemlackkonzept überzeugen
Auf Empfehlung stieß RAS auf den mittelständischen Lackhersteller FreiLacke aus Döggingen. Bereits in der Evaluierungsphase führte FreiLacke umfangreiche Lackierversuche direkt in der Produktion durch. Dabei wurden sämtliche relevanten RAL-Töne mit unterschiedlichen Pulverlacksystemen verglichen.
Die Anforderungen waren hoch: Neben perfekter Optik – ein wichtiges Verkaufsargument für RAS – spielten Überbrennstabilität, Chemikalienbeständigkeit und die exakte Übereinstimmung zwischen Pulver- und Nasslack eine zentrale Rolle. Einige Bauteile verbleiben bis zu drei Stunden im Ofen, teils bei Resttemperaturen von 70 bis 80 °C. Gleichzeitig kommen die lackierten Teile in Kontakt mit Kühlschmierstoffen und Ölen.
Nach Labor- und Praxistests fiel die Entscheidung auf ein NT-Hybrid-Pulverlacksystem von FreiLacke mit Grobstruktur, kombiniert mit einem 2K-Polyurethan-Nasslack. Das Hybridpulver basiert auf einem Epoxidharz mit Polyesteranteil und bietet hohe Korrosionsbeständigkeit.
Die Umstellung erfolgte schrittweise. Schon nach den ersten Serienarbeiten zeigte sich der Mehrwert: „Das neue Pulver ist einfacher in der Verarbeitung, hat eine bessere Deckkraft und eine schönere Struktur“, berichtet Widmaier.
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- wie FreiLacke die Sonderfarbversorgung logistisch absichert
- welche konkreten Prüfkriterien RAS bei der Lackfreigabe anlegt
- wie sich die Umstellung wirtschaftlich auf die Fertigung ausgewirkt hat
Zum Netzwerken:
Emil Frei GmbH & Co. KG, Bräunlingen-Döggingen, Oliver Zanner, Tel. +49 7707 151-270, o.zanner@freilacke.de, www.freilacke.de