Industrielle Anwendungen Sonstige-Beschichtungen

Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026  beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Mit Taktgefühl zur neuen Pulverbeschichtung

Mit einer neuen Pulverbeschichtungsanlage hat König & Meyer seine Oberflächentechnik am Standort Wertheim modernisiert. Im Fokus standen dabei weniger maximale Leistung als vielmehr stabile Prozesse, bessere Logistik und eine hohe Flexibilität für den vielfältigen Teilemix.

Sven Hörner, Frank Flicker und Tilman Seubert
Erfolgreiche Teamarbeit (v.l.n.r.): Produktionsleiter Sven Hörner, Frank Flicker, Leitung Oberfläche und Tilman Seubert, Werkstrukturplanung, Umweltmanagement und Nachhaltigkeit bei König & Meyer. Foto: Redaktion

Der Hersteller von Musikzubehör hat seine rund 20 Jahre alte Pulverbeschichtungsanlage durch einen Neubau ersetzt. Ausschlaggebend waren veränderte Materialflüsse im Werk sowie der Wunsch nach einer langfristig zukunftsfähigen Lackierproduktion. Die neue Anlage wurde gezielt in die Werkslogistik integriert und auf eine Kapazitätssteigerung von rund zehn Prozent ausgelegt.

Lackiererei auf Variantenvielfalt ausgelegt

Eine besondere Herausforderung stellte die Integration in den bestehenden Gebäudebestand dar. Begrenzte Platzverhältnisse, zahlreiche Schnittstellen und laufende Produktion erforderten eine präzise Planung. Nach der Inbetriebnahme lief die neue Linie zunächst parallel zur Bestandsanlage, um Prozesse und Programme unter realen Bedingungen zu optimieren.

Die Anlage ist speziell auf die hohe Variantenvielfalt bei König & Meyer ausgelegt. Mehr als 2.000 unterschiedliche Bauteile müssen zuverlässig beschichtet werden. Codierte Warenträger, hinterlegte Prozessrezepte und eine mehrstufige Vorbehandlung sorgen für reproduzierbare Qualität. Gleichzeitig ermöglichen getrennte Kabinen für Standardschwarz und Sonderfarben eine flexible Fertigung.

Besonderen Wert legt das Unternehmen auf die Prozessstabilität in der Vorbehandlung und auf eine hohe Oberflächenqualität. Darüber hinaus wurden Energieeffizienz und zukünftige Automatisierungsmöglichkeiten bereits bei der Planung berücksichtigt.

Sie wollen mehr wissen? Abonnenten von BESSER LACKIEREN erfahren im ausführlichen Artikel in Ausgabe 10-11/2026 außerdem:

  • Warum sich König & Meyer gegen ein Retrofit und für einen kompletten Neubau entschieden hat,
  • welche technischen Besonderheiten die neue Pulverbeschichtungsanlage auszeichnen und
  • wie das Unternehmen Qualitätssicherung, Energieeffizienz und künftige Automatisierung miteinander verbindet.

Zum Netzwerken:
König & Meyer GmbH, Wertheim, Sven Hörner, Tel. +49 9342 806-212, svh@k-m.de,
Tilman Seubert, Tel. +49 9342 806-257, tis@k-m.de,
Frank Flicker, Tel. +49 9342 806-253, ff@k-m.de, www.k-m.de

Leutenegger + Frei AG, CH-Andwil, Frank Santner, Mobil: +49 151 67535077, frank.santner@leutenegger.com, www.leutenegger.com