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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

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Innovation und Qualität als Treiber

Das Beschichtungsunternehmen Kopp Oberflächentechnik AG aus Villingen-Schwenningen hat jetzt sein 30-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Seit der Gründung im Jahr 1995 hat sich das Unternehmen von einem kleinen Lackierbetrieb zu einem etablierten Systemlieferanten für anspruchsvolle Beschichtungsaufgaben entwickelt, insbesondere in der Medizintechnik.

Porträtfoto Markus Kopp
Geschäftsführer Markus Kopp setzt zunehmend auf automatisierte Lackierprozesse und konsequent auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Foto: Kopp AG

Die Wurzeln der Kopp Oberflächentechnik AG reichen bis Ende 1994 zurück, als ein kleiner Lackierbetrieb übernommen wurde. Bereits ein Jahr später, 1995, gründete sich daraus die Kopp Oberflächentechnik AG mit 14 Mitarbeitern. Durch vorausschauende Investitionen – etwa in eine erste EDV-Struktur, eine Durchlaufanlage und eine eigene Abwasseraufbereitung – legte das Unternehmen früh den Grundstein für effiziente und nachhaltige Prozesse.

Ende der 1990er-Jahre wuchs der Betrieb kontinuierlich: Zwei-Schicht-Betrieb, Erweiterung der Sozialräume und erste Netzwerke in der Branche festigten die Position des Lohnbeschichters am Markt.

Strategische Ausrichtung auf Zukunftsmärkte

Der Einstieg in die Medizintechnik zu Beginn der 2000er-Jahre markierte eine wegweisende Weichenstellung. Mit dem Aufbau einer eigenen Abteilung für Flüssiglackierung und der aktiven Beteiligung bei der Gründung der Qualitätsgemeinschaft Industriebeschichtungen (QIB) übernahm die Kopp AG eine aktive Rolle in der Weiterentwicklung industrieller Standards. Zugleich etablierte sich die Ausbildung im Unternehmen. So begann 2005 der erste Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik seine Ausbildung im Unternehmen.

Parallel zur technologischen Weiterentwicklung – etwa dem Bau neuer Lackieranlagen und dem Aufbau eines Reinraums für medizintechnische Bauteile – wuchs auch die Belegschaft stetig. Die Einführung moderner ERP-Systeme und die Automatisierung wichtiger Produktionsabschnitte erhöhten die Effizienz signifikant. Mit der Zertifizierung nach DIN EN ISO 13485 und der kontinuierlichen Anpassung an branchenspezifische Normen dokumentierte Kopp sein Qualitätsverständnis deutlich. Dabei gelang es dem Unternehmen, sowohl Serienfertigung als auch Kleinserienlösungen in höchster Präzision anzubieten – ein Qualitätsversprechen, das nicht zuletzt in der engen Zusammenarbeit mit namhaften OEMs und Zulieferern Ausdruck findet.

Automatisierung und Prozessintegration

Die technische Entwicklung ging einher mit organisatorischen Veränderungen, etwa dem Umzug der Verwaltung in einen neuen Gebäudekomplex oder der Erweiterung der Reinraumkapazitäten. Automatisierung und Prozessintegration rückten zunehmend in den Mittelpunkt.

In den letzten Jahren hat die Kopp Oberflächentechnik AG konsequent auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gesetzt. So wurden mehrere Dachsanierungen mit der Installation von Photovoltaikanlagen verbunden, um die Eigenstromversorgung auszubauen. Parallel investiert das Unternehmen in automatisierte Lackierprozesse und plant weitere Anlagen für die Medizintechnik.

Zum Netzwerken:
Oberflächentechnik AG, Villingen-Schwenningen, Markus Kopp, Tel +49 7720 9943 0, mkopp@koppag.de, www.koppag.de