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Korrosionsprüfungen für „grünes“ Aluminium

Jüngst hat QUALICOAT als internationales Qualitätssicherungssystem für lackiertes Aluminium im Architekturbereich drei Prüfkriterien spezifiziert. Mit Hilfe dieser Kriterien lässt sich vorab das Korrosionspotenzial auch von „grünem“ Aluminium einschätzen.

Marc Holz (IFO Institut für Oberflächentechnik)

Zwei nebeneinanderstehende Fotos. Links die Messzelle, rechts ein Bauteil mit Korrosion
Links: Elektrochemische Messzelle mit Potentiostaten: Hiermit wird das Korrosionspotential des Aluminiums bestimmt. Rechts: Das Bauteil weist unzureichenden Korrosionsschutz auf. Fotos: IFO

Der hohe Energieverbrauch bei der Herstellung von Aluminium steht für gewöhnlich in Zusammenhang mit einem hohen Kohlenstoff-Fußabdruck, insbesondere wenn die Energie für die Herstellung nicht aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen wird. Einen möglichen Ausweg stellt recyceltes Aluminium dar. Mit dem Beginn des Einsatzes von „grünem“ Sekundäraluminium im Architekturbereich erwuchs die Sorge, dass beschichtete Produkte Korrosionsprobleme zeigen könnten.

Abhilfe kann hier die Überprüfung des Aluminiums nach den Kriterien von QUALICOAT bieten. In Korrosionsprüfungen hat sich gezeigt, dass recyceltes Aluminium in einigen Fällen sogar eine bessere Korrosionsbeständigkeit aufweisen kann. Die Qualitätssicherungsmaßnahmen von QUALICOAT bieten ein einzigartiges System, um die Korrosionsbeständigkeit von beschichtetem Aluminium zu gewährleisten.

Weitere Informationen zu den Prüfkriterien und -verfahren von QUALICOAT lesen Sie in BESSER LACKIEREN 12/2023.

Zum Netzwerken:

IFO Institut für Oberflächentechnik GmbH, Schwäbisch Gmünd, Marc Holz, Tel. +49 7171 10407-24, holz@ifo-gmbh.de, www.ifo-gmbh.de