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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Markttrends im Lackieranlagenbau
Die jüngsten Beiträge der laufenden Anlagenbau-Serie in BESSER LACKIEREN zeichnen ein deutliches Bild: Hersteller industrieller Lackieranlagen stehen gemeinsam für technische Innovationen, die Ressourcen schonen, Prozesse automatisieren und Anwendern flexible Lösungen bieten. Trotz unterschiedlicher Unternehmensgrößen und Spezialisierungen verbindet sie ein klarer Fokus – Effizienz, Servicekompetenz und Zukunftsfähigkeit.
Einen gewichtigen Stellenwert nimmt das Thema Nachhaltigkeit weiterhin bei nahezu allen Anbietern ein. Aabo Ideal hebt seit Jahren die ressourceneffiziente Anlagenplanung im Dialog mit Kunden hervor. Das „Go-Greener“-Konzept, inklusive Wärmerückgewinnung und Wärmepumpentechnologien, senkt Energiebedarf und Betriebskosten nach Unternehmensangabe deutlich. Auch KM Industrieservice verfolgt eine ähnliche Linie: Energieverbrauch, CO₂-Reduktion und Kosteneinsparung stehen bei Anwendern ganz oben – darauf reagiert das Unternehmen mit der „KM Pro-Steuerung“, einem System mit energieoptimierten, smarten Regelungen. Noppel setzt mit den „ECOplus“-Systemen auf die gleiche Priorität und entwickelt Lösungen, um den Ressourcen- und Medienbedarf in Vorbehandlungs- und Beschichtungsanlagen kontinuierlich zu senken. Bei Rippert sind neben klassischen Energieeffizienzmaßnahmen zunehmend alternative Energieträger wie Biomasse im Einsatz. Das Ziel: ökologisch verträgliche Prozesse bei gleichzeitig hoher Anlagenleistung.
Digitalisierung und Automatisierung
Parallel zur Energieeinsparung verlagert sich der Fokus vieler Anbieter stark auf Automatisierung und digitale Integration. Beit ITS Ideal-Trade Service steht mit der „HiVision“-Steuerung ein vollständig integriertes Anlagenmanagementsystem bereit, das Industrie-4.0-Funktionen und Prozessanalytik verbindet. Hinzu kommen eigens entwickelte Manipulatoren, die zur robotergestützten Beschichtungsautomation beitragen. Auch KM Industrieservice treibt die Digitalisierung im Anlagenbetrieb gezielt voran – mit „KM Expert“ steht eine Fernwartungsplattform zur Verfügung, über die Anwender Unterstützung in Echtzeit erhalten. Die inTEC GmbH kombiniert innovative Steuerungssoftware mit der Integration robotergestützter Prozesse und assistiert Anwendern über ein schnelles, kompetentes Serviceteam, das direkten Zugriff auf Entwicklungs- und Konstruktionswissen besitzt. Und Rippert schließlich verbindet eigene Automationslösungen wie Robotersimulationen und Easy-To-Teach-Programme mit einem kompletten MES-System für Prozesssimulation und -optimierung.
Vielfalt der Anlagenbauer
Trotz der unterschiedlichen Unternehmensdimensionen zeigt sich, dass viele Hersteller ähnliche Technologien und Ansätze verfolgen. Aabo Ideal, ITS und KM Industrieservice bieten kombinierte chemische und mechanische Vorbehandlungssysteme an – auf Wunsch als Kammer- oder Durchlaufanlagen. Im Bereich der Trocknung decken alle Befragten das Spektrum von Gas-, Elektro- und Infrarottechnik bis zu Hybridlösungen ab; ITS und Rippert haben zusätzlich UV- und Induktionssysteme im Portfolio. inTEC GmbH punktet besonders mit Know-how in der UV- und Luftentfeuchtungstechnik, während KM Industrieservice eigenen Angaben zufolge durch starke Isolationslösungen und hohe Temperaturstabilität auf beste Einbrennergebnisse abzielt.
Die Bandbreite an Unternehmensstrukturen ist groß: Rippert beschäftigt rund 320 Mitarbeiter, Aabo Ideal etwa 150, ITS über 100, inTEC GmbH 35, während KM Industrieservice und Noppel projektabhängig mit wechselnden Teams und Partnernetzwerken agieren. Die durchschnittliche Projektdauer variiert stark – von zwei Monaten bei Standardprojekten (inTEC) über vier Monate bis zu einem Jahr (Aabo Ideal, Noppel), bis hin zu maximal drei Jahren (Rippert). Aabo Ideal nimmt z.B. jährlich etwa 30 Gesamtanlagen, ITS 5 bis 10, und inTEC 15 bis 20 Anlagen in Betrieb – Werte, die die unterschiedlichen Projektdimensionen deutlich widerspiegeln.
Kundennähe als Erfolgsgarant
Unabhängig von Größe und Struktur eint die Anlagenbauer eine klare Kundenfokussierung – von der Erstberatung über Planung und Fertigung bis zum After-Sales-Service. Aabo Ideal und Rippert agieren häufig als Generalunternehmer, um Anwendern Komplettpakete inklusive Montage und Wartung zu bieten.KM Industrieservice betont die „anwenderorientierte Sichtweise von der Planung bis zur Realisierung“ und hebt besonders seine kurzen Reaktionszeiten sowie die direkte Betreuung im Service hervor. Auch Noppel versteht sich als koordinierender Partner zwischen Gewerken – insbesondere bei Projekten mit komplexen Schnittstellen zu Robotik, Wasseraufbereitung oder Gebäudetechnik.
Zukunftsfähigkeit durch Integration und Effizienz
Die bisherige Übersicht der Anlagenbauer mit Aabo Ideal, ITS, KM Industrieservice, Noppel, inTEC und Rippert verdeutlicht: Die Branche richtet sich konsequent auf Energieeffizienz, Prozessstabilität und intelligente Automation aus. Die Stärke der Unternehmen liegt dabei weniger in spektakulären Einzelinnovationen, sondern in einer durchgängig optimierten Gesamtsicht – von der ressourcenschonenden Vorbehandlung über automatisierte Beschichtungsprozesse bis zu vernetzten Steuerungen. So entsteht ein Marktbild, in dem sich Flexibilität, nachhaltiges Denken und praxisorientierte Digitalisierung zunehmend als Basis für die Wettbewerbsfähigkeit im industriellen Lackieranlagenbau etablieren.
Die Serie der Anlagenbauer wird auch in 2026 vom BESSER LACKIEREN Redaktionsteam weitergeführt – freuen Sie sich auf neue spannende Informationen rund um den Lackieranlagenbau.
| Diese Unternehmen haben wir bereits vorgestellt
Unsere Serienreihe über innovative Lackiertechnik läuft bereits seit 2024. Darin werden spannende Projekte in Kombination mit Unternehmensinformationen präsentiert. In den bisherigen Ausgaben haben wir bereits mehrere interessante Firmen porträtiert:
Die Berichterstattung wird fortgeführt – weitere Serienteile folgen in den kommenden Ausgaben. |