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Zusammenarbeit von großer Bedeutung

Das US-Importverbot für neue Modelle mobiler Roboter, humanoider Robotersysteme und Wechselrichter schadet der Industrie in Europa und den USA gleichermaßen. Die Politik muss diesem Protektionismus entschlossen entgegentreten.

Porträtfoto Thilo Brodtmann
Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA: „Europa und die USA sollten ihre technologischen Stärken bündeln, statt sich gegenseitig auszubremsen.“ Foto: VDMA

„Technologische Souveränität zu stärken und kritische Infrastrukturen zu schützen, sind wichtige und legitime Ziele. Die nun beschlossene Maßnahme setzt jedoch auf Abschottung statt auf Kooperation und wird damit Innovation und Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Wichtige Produkte, auf die auch die amerikanische Industrie angewiesen ist, können damit nicht mehr in die USA exportiert werden“, kritisiert VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.

Gemeinsame Standards erhöhen Widerstandsfähigkeit

Der VDMA bezweifelt, dass der Aufbau neuer nationaler Wertschöpfungsketten auf diese Weise schnell genug erfolgen kann, um die ambitionierten Re-Industrialisierungsziele der USA zu unterstützen. „Deutlich größere Effekte verspricht die Nutzung transatlantischer Synergien in KI-basierter Robotik. Gemeinsame Standards, vertrauenswürdige Partnerschaften und die enge Zusammenarbeit europäischer und amerikanischer Technologieanbieter erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyber-Angriffen wirksamer als lokale Fertigungsquoten“, betont Brodtmann.

Einsatz für offene Märkte gefordert

Der VDMA fordert die nationale und europäische Politik auf, diesem weiteren Beispiel von US-Protektionismus entschieden entgegenzutreten und sich für offene Märkte, faire Wettbewerbsbedingungen sowie die Stärkung transatlantischer Innovationspartnerschaften einzusetzen. „Die Zukunft der Robotik wird durch Innovation, Zusammenarbeit und gemeinsame Sicherheitsstandards entschieden, nicht durch neue Handelsbarrieren. Europa und die USA sollten ihre technologischen Stärken bündeln, statt sich gegenseitig auszubremsen“, fordert Brodtmann.

Zum Netzwerken:
VDMA e. V., Frankfurt am Main, Andrew Adair, Tel. +49 69 6603-1132, andrew.adair@vdma.eu, www.vdma.eu

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