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Qualitätsmanagementsysteme nach DIN EN ISO 9001

Die wichtigste Norm für Qualitätsmanagement steht vor einem Update. Der Entwurf der ISO 9001:2026 zeigt: Nachhaltigkeit, Risiko und Unternehmenskultur rücken stärker in den Fokus.

Dr. Astrid Günther

Symbolgrafik zur DIN EN ISO 9001
Die Revision der DIN EN ISO 9001 bringt Unternehmen auf den neuesten Stand – mit Fokus auf Klimamaßnahmen, Qualitätskultur und Risikomanagement. Grafik: Redaktion / Mit KI generiert

Der überarbeitete Entwurf der DIN EN ISO 9001 liegt seit August 2025 vor – die finale Fassung wird für September 2026 erwartet. Für industrielle Lackierbetriebe ist die Norm zentral, um Prozesse zu sichern, Qualität nachzuweisen und im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Entsprechend relevant sind die geplanten Änderungen.

Mehr Fokus auf Nachhaltigkeit und Risiko

Kern der Revision ist eine stärkere Ausrichtung an aktuellen Marktanforderungen. Die Struktur wird an die sogenannte High-Level Structure angepasst, um die Integration mit anderen Managementsystemen zu erleichtern. Neu ist zudem die explizite Berücksichtigung klimabezogener Aspekte – ein Thema, das auch in der Beschichtung zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Darüber hinaus betont der Entwurf die Rolle von Qualitätskultur und ethischem Verhalten. Unternehmen sollen stärker als bisher eine integre Organisation nachweisen. Parallel wurden Anforderungen an das Risikomanagement konkretisiert und erweitert.

Zur Unterstützung bietet DIN Media einen kompakten E-Learning-Kurs an, der die Neuerungen und deren praktische Auswirkungen in kurzer Zeit vermittelt. Unternehmen sind gut beraten, sich frühzeitig mit den Änderungen auseinanderzusetzen, um Umstellungen rechtzeitig vorzubereiten.

Sie wollen mehr wissen? Abonnenten von BESSER LACKIEREN erfahren im ausführlichen Artikel in Ausgabe 7/2026:

  • Welche konkreten Anpassungen im Qualitätsmanagement notwendig werden
  • Wie sich die neuen Anforderungen auf Auditprozesse auswirken
  • Welche Inhalte beim E-Learning-Kurs vermittelt werden

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DIN e. V., Berlin, Kristofer Proll, Tel. +49 30 2601-0, kristofer.proll@din.de, info@din.de, www.din.de