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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026  beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Schneller zur Anlagengenehmigung

Ein gemeinsamer Bericht des Nationalen Normenkontrollrats (NKR) und des Statistischen Bundesamts liefert erstmals einen umfassenden Überblick, wo Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) tatsächlich ins Stocken geraten – aus Sicht der Behörden selbst. Für industrielle Lackierbetriebe ergeben sich daraus praxisrelevante Hinweise, wie sich Verfahren künftig effizienter gestalten lassen.

Symbolgrafiken
Oben: Herausforderungen, die Anlagengenehmigungen verzögern, lassen sich auf verschiedene Punkte des Gesamtprozesses verteilen. Unten: Das Traumszenario für alle Beteiligten: Wenn die benannten kritischen Stellen tatsächlich angepasst werden, kann das Vertrauen auf beiden Seiten – Antragsteller und Behörde – wieder wachsen. Dies ist nur im Sinne aller, insbesondere in Bezug auf den Industriestandort Deutschland. Abbildungen: KI-generierte Grafiken erstellt mit Napkin

Über 800 Mitarbeitende aus 239 Genehmigungsbehörden wurden für den Bericht „Schneller zur Anlagengenehmigung“ befragt. Die Ergebnisse verdeutlichen: Die Probleme liegen entlang der gesamten Prozesskette – von unvollständigen Anträgen über überlastete Fachbehörden bis hin zu analogen Abläufen.

Oft werden Anträge unvollständig eingereicht, was Rückfragen, Nachforderungen und Mehrfachprüfungen nach sich zieht. Hinzu kommt die komplexe Einbindung zahlreicher Fachbehörden, die häufig selbst mit Personalmangel oder fehlender Spezialisierung kämpfen. Auch das über Jahre gewachsene und vielfach novellierte Genehmigungsrecht wird als schwer handhabbar kritisiert. Viele Vorschriften – etwa zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) – gelten als aufwendig, aber wenig zielführend.

Ein weiteres zentrales Hemmnis: die mangelhafte Digitalisierung. Noch immer werden Anträge in Papierform oder auf USB-Sticks eingereicht, und medienbruchfreie digitale Plattformen zur Weiterleitung zwischen Behörden fehlen.

Ansatzpunkte für schnellere Verfahren

Der Bericht listet über 80 Vorschläge zur Verbesserung auf, die sich in drei Handlungsfelder gliedern:

  1. Höhere Antragsqualität:
    Behörden fordern eine Qualifizierung der Antragsteller – ähnlich der Planvorlageberechtigung im Baurecht. Einheitliche Unterlagen, Gutachtenformate und eine frühe Abstimmung im Rahmen von Vorantragskonferenzen sollen Nachforderungen vermeiden.
  2. Verschlankung von Pflichten:
    Bei Änderungsgenehmigungen – wie sie in Lackierbetrieben häufig vorkommen – könnten UVP-Vorprüfungen entfallen, sofern Umweltwirkungen bereits anderweitig geprüft wurden. Auch die Öffentlichkeitsbeteiligung soll stärker auf tatsächlich betroffene Anwohner fokussiert werden.
  3. Digitalisierung und Standardisierung:
    Eine durchgängige digitale Infrastruktur mit automatisierten Prüfmechanismen, zentralen Textbausteinen und Schulungen soll künftig für vergleichbare und effizientere Verfahren sorgen.

Relevanz für Lackierbetriebe

Für industrielle Beschichter ist der Bericht besonders praxisnah. Viele Betriebe betreiben genehmigungspflichtige Anlagen aufgrund von VOC-Emissionen oder hohen Abluftvolumina. Wer vollständige, standardisierte Unterlagen einreicht und frühzeitig den Dialog mit den Behörden sucht, kann Genehmigungszeiten verkürzen.

Auch bei Änderungsgenehmigungen bietet sich Optimierungspotenzial – insbesondere, wenn keine UVP erforderlich ist. Ein klarer Vorteil entsteht zudem für Betriebe, die ihre Unterlagen bereits digital strukturieren und so Medienbrüche vermeiden.

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  • Welche 80 Maßnahmen der Bericht konkret vorschlägt
  • Welche Punkte für Lackierbetriebe bei Änderungsgenehmigungen besonders relevant sind
  • Wie sich digitale Vorbereitung und strukturierte Kommunikation in der Praxis auf Genehmigungszeiten auswirken