Industrielle Anwendungen Sonstige-Beschichtungen
Schrittweise zu mehr Effizienz
Kleine Veränderungen mit großer Wirkung: Grammer optimiert seine Lackiererei in Haselmühl kontinuierlich mit Kaizen-Maßnahmen. Verbesserte Ergonomie, effizientere Prozesse und neue Energieprojekte haben dem Unternehmen jetzt den BESSER LACKIEREN Award 2025 eingebracht.
Kontinuierliche Verbesserung statt großer Umbrüche: Beim Fahrersitzhersteller Grammer ist Kaizen fest im Produktionsalltag verankert. In der Lackiererei am Standort Haselmühl entwickeln Mitarbeitende regelmäßig Ideen, um Prozesse sicherer, ergonomischer und effizienter zu gestalten. Der Erfolg dieser Kultur zeigt sich inzwischen auch messbar – und wurde nun mit dem BESSER LACKIEREN Award 2025 ausgezeichnet.
Ein konkretes Beispiel liefert der Abhängeprozess der P+F-Anlage. Weil die Platzverhältnisse zwischen den Gehängen zu eng waren und Verletzungsrisiken bestanden, entwickelte das Team in einem Workshop einen zusätzlichen Stopper. Dadurch lässt sich heute ergonomischer und sicherer arbeiten, gleichzeitig wird die Auslastung der Gehänge verbessert.
Energieeffizienz und Entlackung im Fokus
Die Inhouse-Lackiererei verarbeitet täglich Bauteile für rund 3.000 Offroad-Sitze sowie weitere Komponenten für Lkw- und Schienenfahrzeuge. Um die steigende Komplexität der Hängesysteme besser zu beherrschen, plant Grammer die Investition in eine zusätzliche Spritzentlackungsanlage. Ziel ist es, kosten- und zeitintensive externe Prozesse zu vermeiden.
Parallel arbeitet das Unternehmen an einem Energietransformationsplan. Da die Lackieranlage als größter Energieverbraucher gilt, prüft Grammer alternative Energieträger und effizientere Technologien. Weitere Projekte beschäftigen sich mit neuer Absaugtechnik in der Handpulverkabine und dem Einsatz fahrerloser Transportsysteme.
Sie wollen mehr wissen? Abonnenten von BESSER LACKIEREN erfahren im ausführlichen Artikel in Ausgabe 8/2026:
- welche Kaizen-Maßnahmen konkret umgesetzt wurden,
- warum Grammer in zusätzliche Entlackungstechnik investiert und
- wie das Unternehmen seine Energieeffizienz weiter steigern will.
Zum Netzwerken:
Grammer Deutschland GmbH, Haselmühl, Max Standecker, Tel. +49 9621 666-417, Mobil: +160 96 37 84 50, max.standecker@grammer.com, www.grammer.com
Benchmark-Wettbewerb 2026 für industrielle LackierprozesseDer Benchmark-Wettbewerb ist wieder gestartet. Bis zum 22. Juni 2026 haben Lohnbeschichter und Inhouse-Lackierereien der Industrie wieder die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Teilnehmende Unternehmen überprüfen auf diesem Wege ihre Fähigkeiten und Abläufe, erhalten ein fundiertes Feedback und vielleicht auch einen der sechs Awards. Der Wettbewerb um den BESSER LACKIEREN Award 2026 ermöglicht Ihnen eine Standortbestimmung Ihres Lackierbetriebs im Vergleich zu Mitbewerbern. Prüfen auch Sie Ihr Innovationspotenzial und Ihre Optionen für eine nachhaltige Produktion. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.besserlackieren.de/award |