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Messstreifen erstmals für LED-UV-Anwendungen

Die Hoenle AG erweitert ihr UV-Dosismesssystem „UV Scan MACS“ um eine neue Streifenvariante speziell für LED-UV-Systeme: die macsStrips „950 LED“. Damit steht Anwendern von LED-UV-Härtungssystemen erstmals die gleiche präzise Messtechnologie zur Verfügung, die sich bei „UV Scan MACS“ für konventionelle Quecksilberdampflampen im Dosisbereich von 20 – 700 mJ/cm2 bereits etabliert hat.

Produktfoto
Die macsStrips „950 LED“ decken einen Dosisbereich von 60 bis 950 mJ/cm² ab. Der macsReader speichert bis zu 2000 Messungen lokal auf dem Gerät. Foto: Hoenle

„UV Scan MACS“ wurde von Hoenle gemeinsam mit dem Technologiepartner PRUUVE entwickelt und gilt als weltweit erstes UV-Dosimetriesystem auf Basis verzögerter Phosphoreszenz. Es ersetzt klassische Farbumschlags-Indikatorstreifen, die für ihre Empfindlichkeit gegenüber Lagerbedingungen bekannt sind und dadurch schon vor dem Einsatz unbrauchbar werden oder unbemerkt falsche Messwerte liefern können. Das System besteht aus zwei Komponenten: der Ausleseeinheit macsReader und dem selbstklebenden, flexiblen Sensorstreifen macsStrips.

Speziell entwickelt für LED-UV-Lichtquellen

Die neuen macsStrips „950 LED“ sind gezielt auf die in der Praxis gängigen LED-Wellenlängen 365, 385 und 395 nm abgestimmt und decken einen Dosisbereich von 60 bis 950 mJ/cm² ab. Damit lässt sich die von einer LED-UV-Anlage tatsächlich abgegebene Dosis direkt auf dem Substrat erfassen – ein Vorteil, der bei LED-Systemen besonders zum Tragen kommt: Der substratbasierte Messansatz erlaubt eine lokale Bewertung einzelner Bereiche innerhalb eines UV-LED-Arrays und macht so Intensitätsunterschiede sichtbar, die pauschale Messmethoden nicht erfassen.

Grundlage der Messung ist ein patentiertes Prinzip der verzögerten Phosphoreszenz: Jeder Streifen wird vor dem Einsatz individuell kalibriert, wodurch Schwankungen durch Produktion oder Lagerung zuverlässig ausgeglichen werden. Während der eigentlichen Messung nimmt der Streifen einen Teil der zuvor kalibrierten Referenzdosis auf; aus der Differenz berechnet der macsReader die tatsächlich applizierte UV-Dosis. Reproduzierbar und unabhängig vom Zeitpunkt der Messung.

Hohe Lagerstabilität und Vergleichbarkeit

Anders als herkömmliche Farbumschlagsstreifen benötigen macsStrips keine Kühlung und sind unempfindlich gegenüber Umgebungslicht und Luftfeuchtigkeit: Bei gängigen Raumbedingungen bleiben sie mehr als zwölf Monate lagerfähig. Vergleichsmessungen belegen zudem eine lineare 1:1-Korrelation der UV-A/B/C-Werte mit dem etablierten Industriestandard Power Puck II, und das bei deutlich geringerem Platzbedarf. So lassen sich macsStrips auch dort einsetzen, wo der Power Puck II aus Bauraumgründen an seine Grenzen stößt, etwa in Druck- und Beschichtungsanwendungen und auch auf 3D-Oberflächen.

Der macsReader speichert bis zu 2000 Messungen lokal auf dem Gerät, ganz ohne Smartphone- oder Cloud-Anbindung. Für die weitere Auswertung lassen sich die Daten per USB als CSV-Datei exportieren. Anwender profitieren damit von einer Lösung, die Datenschutz, Unabhängigkeit und einfache Handhabung im Produktionsalltag vereint.

Zum Netzwerken:
Hoenle AG, Gilching, Pana Vrettos, +49 8105 2083-312, pana.vrettos@hoenle.com, www.hoenle.com

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