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Zerstörungsfreie Prüfverfahren für Kunststoffe

Die Forschungsgruppe Zerstörungsfreie Prüfung am Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg entwickelt und bewertet Messverfahren zur zerstörungsfreien Untersuchung von Kunststoffen. Im Fokus stehen Fehlstellen, Schichtdicken, Feuchte, Aushärtung, Schaumstrukturen sowie innere Bauteilmerkmale. Unternehmen können eigene Fragestellungen als Auftragsforschung, in Forschungsprojekten oder projektbegleitend einbringen.

Tisch mit unterschiedlichen Prüfgeräten
Am SKZ werden verschiedene zerstörungsfreie Prüfverfahren für Kunststoffe erforscht und in Zusammenarbeit mit Industriepartnern für die industrielle Anwendung weiterentwickelt. Foto: Luca Hoffmannbeck, SKZ

Am Würzburger Institut steht ein umfangreiches Portfolio zerstörungsfreier Prüfverfahren zur Verfügung. Dazu zählen Terahertz- und Radartechnik, Thermografie, Ultraschall, Shearografie, Computertomografie sowie die optische Kohärenztomografie. Typische Anwendungen sind die Detektion von Fehlstellen, die Bestimmung von Geometrien und Schichtdicken, die Charakterisierung von Schäumen, das Überwachen von Aushärte- oder Aufschmelzprozessen sowie die Analyse von Materialeigenschaften.

Schichtdickenmessung an Lackierungen

Für das Ermitteln von Lackschichtdicken setzt das SKZ die Terahertz-Technik sowie die aktive Thermografie ein. Beide Verfahren erfassen Schichtdicken vom einstelligen µm-Bereich bis in den mm-Bereich. Bei mehrlagigem Aufbau lassen sich mit der Terahertz-Technik zusätzlich die Schichtdicken der einzelnen Lagen bestimmen. Während die Terahertz-Messung punktuell erfolgt, ermöglicht die Thermografie auch ein flächiges Erfassen.

Fokus auf anwendungsnaher Forschung

Gemeinsam mit Industriepartnern, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen, untersucht das Institut, wie Prüfverfahren automatisiert, digitalisiert und in bestehende Produktionsprozesse integriert werden können. Themen wie KI-gestützte Auswertung, Inline-Qualitätssicherung, Ressourcen- und Kosteneffizienz sowie Nachhaltigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.

Unternehmen können sich mit einer konkreten Prüfaufgabe, einer Produkt- oder Prozessidee, als Partner in einem Forschungsprojekt oder zunächst informativ in projektbegleitenden Ausschüssen einbringen. Auch Fragestellungen, bei denen noch unklar ist, welches Messverfahren sich eignet, sind willkommen. Je nach Prüfaufgabe sind bei überschaubarem Aufwand auch kostenfreie Testmessungen möglich.

Zum Netzwerken:
FSKZ e.V., Würzburg, Marcel Mayr, Tel. +49 931 4104-455, m.mayr@skz.de, www.skz.de

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