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EXPO live: Retrofit von Lackieranlagen am 23. & 24. September

Kostenfrei online dabei sein: Am 23.09.2026 – 24.09.2026 zeigt die BESSER LACKIEREN EXPO live Retrofit von Lackieranlagen –mit Praxisbeispielen, Expertenwissen und innovativen Lösungen für die Modernisierung bestehender Lackieranlagen. Jetzt anmelden und wertvolle Impulse für Ihren Betrieb sichern!
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Sprühstrahl dynamisch messen

Forschende haben ein vereinfachtes Messverfahren entwickelt, das Materialeigenschaften von Lacken bereits während des Spritzvorgangs analysiert. Ziel ist ein kompaktes Prüfgerät, mit dem Lackierer Materialschwankungen schnell erkennen können.

Prof. Andreas Hänsel (Duale Hochschule Sachsen)

Dietrich Wolter (AKEMI chemisch technische Spezialfabrik GmbH Nürnberg)

Dr. Walter Schäfer (ai-quanton GmbH)

Versuchsstand
Am Versuchsstand mit einer TSTOR-Messsonde und SATA-Sprühpistole validierte das Projektteam das Verfahren. Foto: ai-quanton

Ein neues Messverfahren auf Basis des sogenannten TSTOF-Prinzips (Time-Shift Time-of-Flight) ermöglicht die dynamische Analyse von Lacktröpfchen während der Spritzapplikation. Im Gegensatz zu bisherigen Verfahren wertet die Methode lediglich die Reihenfolge und Häufigkeit bestimmter Lichtsignale aus. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf den Transparenzgrad der Tröpfchen und damit auf Materialeigenschaften wie den Pigmentgehalt ziehen.

Versuche mit unterschiedlichen Lackmischungen zeigten eine eindeutige Korrelation zwischen den Messsignalen und der Pigmentkonzentration. Die vereinfachte Auswertung soll die Entwicklung eines kompakten und kostengünstigen Messgeräts ermöglichen, das sich insbesondere für die Vorprüfung von Handlackierpistolen eignet. So könnten Materialabweichungen künftig bereits vor der Verarbeitung erkannt und die Prozesssicherheit erhöht werden.

Sie wollen mehr wissen? Abonnenten von BESSER LACKIEREN erfahren im ausführlichen Artikel in Ausgabe 12/2026 weiterhin:

  • wie das TSTOF-Messprinzip physikalisch funktioniert,
  • welche Ergebnisse die Validierungsversuche mit unterschiedlichen Lackmischungen lieferten,
  • welche Einsatzmöglichkeiten das Verfahren künftig in der industriellen Lackiertechnik eröffnet.

Zum Netzwerken:
Duale Hochschule Sachsen, Dresden, Prof. Andreas Hänsel, Tel. +49 172 9727826, andreas.haensel@dhsn.de, www.dhsn.de

AKEMI chemisch technische Spezialfabrik GmbH Nürnberg, Dietrich Wolter, Tel. +49 151 44275263, d.wolter@akemi.de, www.akemi.de

ai-quanton GmbH, Laudenbach, Dr. Walter Schäfer, Tel. +49 15170437739, info@ai-quanton.com, www.ai-quanton.com

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