Marktgeschehen Trendbarometer
Bei der Druckluft gespart?
Saubere Druckluft ist eine Grundvoraussetzung für hochwertige Lackierergebnisse. Das aktuelle BESSER LACKIEREN Trendbarometer zeigt: Zwar prüfen mehr Betriebe ihre Druckluft regelmäßig, bei Filtern und Trocknungstechnik zeichnet sich jedoch ein gegenläufiger Trend ab.
Die Ergebnisse des BESSER LACKIEREN Trendbarometers 2026 zeigen ein gemischtes Bild beim Druckluftmanagement in Lackierbetrieben. Positiv: 88 % der Unternehmen kontrollieren ihre Druckluftqualität inzwischen mindestens einmal jährlich – deutlich mehr als noch 2024. Gleichzeitig ist der Anteil der Betriebe gesunken, die ihre Druckluft nur in langen Intervallen überprüfen.
Weniger erfreulich entwickelt sich dagegen die technische Aufbereitung. Der Einsatz von Aktivkohle-, Partikelfiltern sowie Adsorptions- und Kältetrocknern ist gegenüber der letzten Erhebung spürbar zurückgegangen. Dabei können Öl, Feuchtigkeit und Partikel in der Druckluft Lackfehler verursachen und Nacharbeit oder Ausschuss nach sich ziehen.
Im Durchschnitt erreichen die befragten Betriebe nach eigener Einschätzung eine Druckluftqualität der ISO-8573-1-Klasse 4,5. Das Trendbarometer macht damit deutlich: Regelmäßige Kontrollen gewinnen an Bedeutung – bei der Druckluftaufbereitung besteht jedoch weiterhin Optimierungspotenzial.
Im ausführlichen Artikel erfahren Abonnenten von BESSER LACKIEREN in Ausgabe 12/2026 weiterhin:
- welche Veränderungen sich im Vergleich zum Trendbarometer 2024 ergeben haben,
- welche Aufbereitungstechnologien besonders stark rückläufig sind und
- warum mehrstufige Filtration und Leckagekontrolle wirtschaftlich sinnvoll bleiben.
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Für das BESSER LACKIEREN Trendbarometer befragt die Redaktion ausschließlich qualifizierte Lackanwender. Antworten dürfen nur Lohn- und Inhousebeschichter, die industriell arbeiten. Das stellt unabhängige, von Lieferanteninteresse freie Ergebnisse sicher. Wollen Sie helfen, die hohe Güte der Umfragen zu erhalten und diese mit ihrem Wissen zu bereichern? Dann melden Sie sich gerne unter jan.gesthuizen@vincentz.net oder Tel. +49 511 9910-322. |