Marktgeschehen Trendbarometer
Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Hier kommen die Fehler her!
Fehler kosten Lackierbetriebe Zeit und Geld. Das aktuelle BESSER LACKIEREN Trendbarometer zeigt, wo Unternehmen Fehlerursachen am häufigsten verorten – und warum Personalqualifikation weiterhin als größter Risikofaktor gilt.
Lackierbetriebe erfassen Fehler heute konsequent. Das zeigt das aktuelle BESSER LACKIEREN Trendbarometer. Während 59 % der befragten Unternehmen Fehlerbilder stets systematisch dokumentieren und einem Prozessschritt zuordnen, erfolgt die Erfassung bei weiteren 41 % zumindest fallbezogen. Kein einziger Teilnehmer verzichtet vollständig auf eine Fehleranalyse.
Lackapplikation und Personal im Fokus
Als häufigste Quelle für Fehlerbilder nennen die Befragten die Lackapplikation. Mit 58 % der Nennungen liegt dieser Prozessschritt deutlich vor dem Wareneingang beziehungsweise der Substratqualität (35 %) sowie dem Handling von Gehängen und Maskierungen (32 %). Auch die Vorbehandlung zählt zu den häufig identifizierten Fehlerursachen.
Besonders deutlich fällt das Ergebnis bei der Ursachenbewertung aus: 82 % der Teilnehmer sehen Personalqualifikation oder Personalmangel als Hauptgrund für Fehler. Der anhaltende Fachkräftemangel schlägt sich damit unmittelbar in der Prozessqualität nieder. Aus- und Weiterbildung sowie Automatisierung gelten als wichtige Hebel, um Fehlerquoten langfristig zu senken.
Ebenfalls häufig genannt wird die Konstruktion der Bauteile. Mehr als die Hälfte der Befragten bewertet Teilegeometrien als kritischen Faktor. Komplexe Formen, Hinterschneidungen oder scharfe Kanten erschweren die Beschichtung und können zu unzureichenden Schichtdicken, Korrosionsschutzproblemen oder Lackfehlern führen. Die lackiergerechte Konstruktion bleibt damit ein zentrales Thema entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Sie wollen mehr wissen? Abonnenten von BESSER LACKIEREN erfahren im ausführlichen Artikel in Ausgabe 10-11/2026 weiterhin:
- Welche Prozessschritte bei der Fehleranalyse besonders häufig untersucht werden,
- wann Lackierbetriebe externe Labore, Gutachter oder Lackhersteller hinzuziehen und
- warum die Vorbehandlung trotz häufiger Schadensfälle in der Praxis oft unterschätzt wird.
| Ihr Wissen ist gefragt
Für das BESSER LACKIEREN Trendbarometer befragt die Redaktion ausschließlich qualifizierte Lackanwender. Antworten dürfen nur Lohn- und Inhousebeschichter, die industriell arbeiten. Das stellt unabhängige, von Lieferanteninteresse freie Ergebnisse sicher. Wollen Sie helfen, die hohe Güte der Umfragen zu erhalten und diese mit ihrem Wissen zu bereichern? Dann melden Sie sich gerne unter jan.gesthuizen@vincentz.net oder Tel. +49 511 9910-322. |