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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Optimale Anlagenplanung
„Wenn es um eine neue Beschichtungsanlage geht, spielt der Standort eine wichtige Rolle“, erklärt Wilko Meier jetzt im Gespräch mit BESSER LACKIEREN.
Der Produktionsleiter bei den Partner-Werkstätten der Stadtmission Chemnitz führt weiter aus: „Soll die neue Anlage an Ort und Stelle gegen die Alte ausgetauscht werden, sind aufgrund der räumlichen Abmessungen bestimmte Abläufe vorgegeben und die Flexibilität ist stark eingeschränkt.“ Obwohl eine Neuanlage hohe Investitionen erfordert, kann es wirtschaftlicher sein, komplett neu zu bauen. Wichtig ist es nach seiner Erfahrung auch, sich mit vergleichbaren Industrielackierbetrieben auszutauschen. „Unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und von Art und Größenordnung der Aufträge geht es weiterhin darum, ob und in welchem Umfang automatisiert werden soll.“ Hinzu kommt die Entscheidung, ob Techniken wie Wärmerückgewinnung, Fotovoltaik oder Solarthermie zum Einsatz kommen sollen. Meier empfiehlt, die Mitarbeiter aus der Produktion in die Planung einzubeziehen und einen Projektleiter einzusetzen. Die Mitarbeiter kennen die Abläufe und die Schwachstellen der vorhandenen Anlage und wissen, wo Verbesserungsbedarf besteht. Der Projektleiter agiert als Koordinator und Projektmanager. Zu seinen Aufgaben zählt unter anderem, die Kommunikation aller beteiligten Firmen und Personen sicherzustellen und zu prüfen, ob die Anlagenteile beispielsweise hinsichtlich ihrer Kapazitäten und Taktzeitenerfassung zusammenpassen. Da der Projektleiter die Gesamtanlage im Blick hat, kann er nachfragen, ob sämtliche Prozessschritte einwandfrei durchgeführt werden können oder ob das Lüftungssystem, die Lichtverhältnisse und das Druckluftsystem die notwendigen Anforderungen erfüllen. „Und er sollte sämtliche Entscheidungen kritisch hinterfragen“, resümiert Wilko Meier.
Zum Netzwerken:
Stadtmission Chemnitz e.V., Partner-Werkstätten, Burgstädt, Wilko Meier, Tel. +49 3724 1858-32, w.meier@stadtmissionchemnitz.de, www.stadtmissionchemnitz.de