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Weniger Ausschuss, mehr Ertrag
Materialverbrauch, Nacharbeit, Energieeinsatz und Anlagenverfügbarkeit bestimmen zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit von Lackierbetrieben. Wer Prozesse ganzheitlich optimiert, kann Kosten senken und gleichzeitig die Qualität stabilisieren.
Steigende Qualitätsanforderungen, kleinere Losgrößen und wachsender Kostendruck erhöhen den Handlungsbedarf in der industriellen Lackiertechnik. Dabei zeigt sich: Die größten Einsparpotenziale liegen oft nicht in einzelnen Investitionen, sondern in der konsequenten Optimierung bestehender Prozesse.
Materialeffizienz und Prozessstabilität im Fokus
Ein wesentlicher Kostentreiber bleibt der Beschichtungsstoff selbst. Je nach Anwendung entfallen bis zu 40% der Prozesskosten auf den Lackverbrauch. Entsprechend groß ist das Interesse an Technologien, die Overspray reduzieren und den Auftragswirkungsgrad erhöhen. Moderne Applikationssysteme, Robotersimulationen und optimierte Prozessparameter helfen dabei, Material effizienter einzusetzen.
Ebenso wichtig ist die Vermeidung von Nacharbeit. Fehlstellen, Krater oder Schichtdickenabweichungen verursachen zusätzliche Kosten und binden wertvolle Kapazitäten. Die Ursachen liegen häufig bereits in der Reinigung, Vorbehandlung oder in instabilen Umgebungsbedingungen. Deshalb gewinnt die durchgängige Überwachung des gesamten Prozesses an Bedeutung.
Zunehmend setzen Betriebe dabei auf digitale Werkzeuge. Sensorik, digitale Schichtdickenmessungen und datenbasierte Analysen ermöglichen es, Prozessabweichungen frühzeitig zu erkennen und Ausschuss zu vermeiden. Gleichzeitig rücken Anlagenverfügbarkeit, Wartungsstrategien und eine effiziente Produktionsplanung stärker in den Fokus. Denn neben Material und Energie beeinflussen auch Farbwechsel, Reinigungszeiten und Stillstände die Wirtschaftlichkeit einer Lackiererei erheblich.
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- Warum Overspray und Nacharbeit zu den größten versteckten Kostentreibern zählen,
- welche Rolle digitale Prozessüberwachung und KI bei der Qualitätssteigerung spielen und
- wie Lackierbetriebe Anlagenverfügbarkeit, Energieeffizienz und Produktionsplanung gemeinsam optimieren können.
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