Witterungsbeständige Pulverlackierung auf Holz

Ein aktuelles, abgeschlossenes Forschungsprojekt untersuchte Möglichkeiten, die Pulverlackierung von Holzsubstraten für die Außenanwendung zu verbessern.

Die unterschiedlichen Arbeitsschritte grafisch dargestellt
Modifizierung von Vollholzquerschnitten und die anschließende Applikation sowie Härtung des Pulverlackes. Foto: IHD

Das Forschungsprojekt „modPulverholz“ zielte darauf ab, ein Verfahren zur Verbesserung der Witterungsbeständigkeit und Formstabilität von Holzprodukten für den Außenbereich zu entwickeln. Durchgeführt wurde das Projekt am Institut für Holztechnologie Dresden mit der Technischen Universität Dresden. Eines der Projektziele bestand in der Modifizierung des Holzsubstrates, um dessen Formstabilität zu verbessern und das Porenvolumen des Holzsubstrats im Verdichtungsprozess zu reduzieren. Als schnell nachwachsende Hölzer kamen überwiegend Pappel oder Birke zum Einsatz. Diese wurden mit Pulverlacken auf Basis von Polyester, Epoxiden oder Hybridsystemen beschichtet. Dabei kamen keine Einbrenntemperaturen über 130 °C vor. Durch eine geeignete Klimatisierung der Holzwerkstoffe konnte auch eine elektrostatische Pulverlackapplikation erfolgreich umgesetzt werden. Besonders gute Beschichtungsergebnisse wurden erzielt mit einem pigmentierten Niedertemperaturlack (Hybrid) auf einer Primerschicht.

Weitere Ergebnisse des Projekts lesen Sie in BESSER LACKIEREN 18/2022.

Zum Netzwerken:

Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH – IHD, Dresden,
Petra Schulz, Tel. +49 351 4662-316, petra.schulz@ihd-dresden.de,
Lisa Kleber, Tel. +49 351 4662-244, lisa.kleber@ihd-dresden.de, www.ihd-dresden.de

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