Chrom-Effektlackierungen als Alternative

Das Fraunhofer IPA hat vor kurzem die Ergebnisse einer abgeschlossenen Untersuchung vorgestellt. Im Fokus stand der Einfluss unterschiedlicher Binde- und Lösemittel für Chrom-Effektlacke auf Kunststoffen.

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Visuelle Gegenüberstellung des Spiegelkontrasts einer LED-Leuchte bei CMCAB basierten Systemen und Basislacken Grafik: IPA

Die Kombination von Kunststoffbauteilen und Metalloptik ist sehr gefragt. Kunststoffbauteile brillieren durch geringes Gewicht und vergleichsweise niedrige Kosten. Die Metalloptik hingegen wird von vielen Endkunden gewünscht. Zum Erzielen einer solchen Oberfläche kommen in der Regel Physical Vapor Deposition (PVD)-Verfahren oder Beschichtungen mit Chrom-Effektlacken zum Einsatz. Die Untersuchungen des Fraunhofer IPA zielten darauf ab, den Einfluss unterschiedlicher Bindemittelsysteme, Aluminium-Pigmente, Lösemittel und Applikationsarten auf den Chrom-Effekt von Lackierungen zu ermitteln. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Ausprägung des Chrom-Effekts einer Lackierung günstig durch den Einsatz von CMCAB-Bindemitteln beeinflussen lässt.

Weitere Informationen zum Versuchsaufbau und den bisherigen Ergebnissen lesen Sie in BESSER LACKIEREN 1/2021.

Zum Netzwerken:

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. + 49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de,
Dr. Marc Entenmann, Tel. + 49 711 970-3854, marc.entenmann@ipa.fraunhofer.de,
Dipl.-Chem. Heinz Greisiger, Tel. + 49 711 970-3849, heinz.greisiger@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung

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