Effizienz und weniger Emissionen

Dank einer neuartigen Rondelllackieranlage kann die Lothar Bix GmbH heute Kunststoffteile flexibel, auf kleinem Raum und mit geringem Energieeinsatz lackieren – für das erstmals in der Industrie eingesetzte Verfahren erhielt das baden-württembergische Unternehmen einen Zuschuss aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums.

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Bix hat erstmals eine ressourceneffiziente Rondelllackieranlage im großtechnischen Maßstab realisiert. Foto: Bix 

Die Lothar Bix GmbH ist ein mittelständischer Oberflächenveredler, der sich auf die Oberflächenvergütung von hochwertigen Kunststoff- und Metallteilen unter anderem für Automobilindustrie, Medizintechnik und Haushalt durch Lackieren, Lasern und Bedrucken spezialisiert hat. Das Unternehmen wollte 2018 in eine neue Lackieranlage investieren. „Die konventionellen Zwei-Kabinen-Lackieranlagen entsprachen jedoch nicht unseren Anforderungen an Flexibilität, Größe und Ressourceneffizienz“, erinnert sich Christoph Bix, der im Familienbetrieb für die Innovationen zuständig ist. 2018 entschied sich die Fa. Bix eine ressourceneffiziente Rondelllackieranlage der Rippert Anlagentechnik GmbH & Co. KG erstmals im großtechnischen Maßstab zu realisieren.

Die neue Lackieranlage erweitert damit den Maschinenpark und wurde komplett in eine bestehende Halle integriert. Die zu lackierenden Kunststoffteile durchlaufen innerhalb der neuartigen Rondelllackieranlage bedarfsgerecht alle notwendigen Prozesszonen. Diese sind dabei so angeordnet, dass sie von einem einzigen Handlingroboter bedient werden können.

Mehr über die Anlage und die Förderung durch das Bundesumweltministerium lesen Sie in BESSER LACKIEREN 17/2020.

Zum Netzwerken:

Lothar Bix GmbH, Meßkirch, Lothar Bix, Tel. +49 7575 9219-0, lothar.bix@bix.gmbh, www.bix-lackierungen.de

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