In-line Oberflächen- und Randschichtmodifizierung

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) haben aktuell ein Verfahren zur robotergesteuerten Randschichtbehandlung von SMC-Formteilen mittels nieder­energetischer Elektronen entwickelt, das zu einer Oberflächenfunktionalisierung und Randschichtnachhärtung führt, durch die "Class A"-Oberflächen nach dem Lackierprozess gewährleistet werden können.

Das neue patentierte Verfahren ist energie- und kosteneffizient. Foto: IPF Dresden
Das patentierte Verfahren ist energie- und kosteneffizient. Foto: IPF Dresden -

Der Einsatz von Sheet Molding Compound (SMC) Bauteilen, beispielsweise in der Automobilindustrie, erfordert zusätzliche kosten- und energieintensive Prozessschritte, um die erforderliche Oberflächenqualität (Class A) nach dem Lackierprozess gewährleisten zu können. Der aktuelle Technologiestand bietet gegenwärtig keine automatisierte Lösung zur Beseitigung von Lackdefekten an, weshalb meist eine manuelle Nacharbeit notwendig ist. Das neue patentierte Verfahren, das die Dresdner Forscher entwickelt haben, ist energie- und kosteneffizient und ermöglicht die Randschichtmodifizierung eines 1 m² großen SMC-Bauteils binnen 1 bis 3 Minuten.

Zum Netzwerken:
K-Messe Halle 7, SC12
Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V., Dresden,
Dr. Michaela Gedan-Smolka, Tel. +49 351 4658-448, mgedan@ipfdd.de,
Dr. Michael Thomas Müller, Tel. +49 351 4658-323, mueller-michael@ipfdd.de, www.ipfdd.de

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