Einschicht-Acrylat-KTL

Das Fraunhofer IPA und die Universität Kassel haben kürzlich ein gemeinsames Projekt abgeschlossen. Ziel war es, das Kleben auf einschichtig endlackierten UV-stabilen Oberflächen im Rohbau mobiler Arbeitsmaschinen (MonoBond) zu evaluieren.

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Haftfestigkeit einer Acrylat-KTL-Beschichtung nach 74 h Wasserlagerung sofort und nach 24-stündiger Rücktrocknung im Normklima Foto: Fraunhofer IPA

Die Forschungspartner schlagen einen alternativen Weg zur effektiv vor Korrosion schützenden Beschichtung vor. Die gängige Methode für Korrosionsschutz und Farbgebung, die Sprühlackierung, stößt bei der gleichmäßigen Benetzung komplexer Geometrien und Hohlräumen an Grenzen. Die KTL bietet hier zwar eine Alternative, jedoch stellen besonders große Bauteile hier ein Hindernis dar. Einen möglichen Ausweg könnte das Verkleben von elektrotauchlackierten Teilen zu größeren Strukturen bieten. Im Forschungsprojekt konnte gezeigt werden, dass Acrylat-KTL als Untergrund für Klebeverbindungen prinzipiell geeignet ist. Da allerdings gute Ergebnisse wesentlich davon abhängig sind, was für eine Kombination aus Acrylat-KTL und Klebstoff verwendet wird, empfehlen die Forscher spezielle Freigabeprüfungen.

Welche Prüfungen hierfür vorgeschlagen wurden sowie weitere Ergebnisse lesen Sie in BESSER LACKIEREN 6/2021.

Zum Netzwerken:

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. +49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de

Dr. Rolf Nothhelfer-Richter, Tel. +49 711 970-3841, rolf.nothhelfer-richter@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung

Universität Kassel, Fachgebiet Trennende und Fügende Fertigungsverfahren, Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Stefan Böhm, Tel. +49 561 804-3236, s.boehm@uni-kassel.de, www.tff-kassel.de

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