Technologien Metalllackierung
Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Spezielle Fehlerquellen
In einer kürzlich durchgeführten Analyse von über 1150 Schadensfällen waren rund 7% nicht unmittelbar auf die Pulver- und Nasslackbeschichtung zurückzuführen. Wie Teil 8 der Serie über Fehlerursachen aufzeigt, basieren diese Fehler häufig auf Unzulänglichkeiten bei den Substraten.
Die verwendeten Oberflächenqualitäten der Metallwerkstoffe und produktionsbedingte Mängel können das Beschichtungsergebnis maßgeblich beeinflussen. Beispielsweise führten undichte Getriebemotoren an Hub- und Senkstationen zur Ölbelegung von Traversen, woraus sich gravierende Oberflächenstörungen beim Pulverbeschichten ergaben. Bestimmte Verlaufsadditive können auch bei der KTL-Trocknung austreten, wenn kein ausreichender Umluftaustausch generiert wird. „Visuell sichtbare Nadelstiche ergeben sich auch immer dann, wenn eloxierte Aluminiumbleche oder Profilmaterialien mit Pulverlack überbeschichtet werden“, führt Dr. Herrmann aus. Diese Schäden stellen sich immer dann ein, wenn die verfahrensbedingt erzeugten stark porigen Aluminium-Oxid-Schichten mit heißem Wasser verdichtet wurden. Beim Pulvereinbrennprozess springen diese mit Wasser gefüllten Eloxal-Schichten durch die Wärmebehandlung wieder auf und setzen jede Menge Feuchtigkeit frei, die dann Oberflächenstörungen im Lackfilm hinterlassen.
Weitere Beispiele lesen Sie in Ausgabe 9/2022 von BESSER LACKIEREN.
Serie über Fehler bei der Oberflächenbeschichtung und wie man sie vermeiden kann
Mehr als 1150 begutachtete Schadensfälle hat der Gutachter Dr. Thomas Hermann gemeinsam mit seinen Labor-Spezialisten analysiert. Die dabei ermittelten Fehlerursachen bilden die Basis einer mehrteiligen Serie in BESSER LACKIEREN.
- Teil 1: Fehlerbilder kompakt analysiert
Im ersten Teil geht es um Planungs- und Ausschreibungsfehler sowie um den falschen Werkstoffeinsatz. - Teil 2: Konstruktion und Kante
Im zweiten Serienteil liegt der Fokus auf nicht korrosionsschutzgerechten Konstruktionen und Schnittkanten. - Teil 3: Stolpersteine im nasschemischen Vorbehandlungsprozess
Im dritten Teil erhalten Beschichter Tipps, wie sie Fehler bei der nasschemischen Oberflächenvorbehandlung vermeiden. - Teil 4: Schleifen, strahlen, sweepen
Im vierten Serienteil erläutern die Autoren, welche Fehler bei der mechanischen Oberflächenvorbereitung auftreten können. - Teil 5: Lacke im Fokus
Im fünften Serienteil beschreiben die Autoren, wie Beschichter Fehler durch die geeignete Lackauswahl verhindern können. - Teil 6: Im Zeichen der Applikation
Im sechsten Serienteil geht es um Applikationsfehler und wie man sie vermeiden kann. - Teil 7: Lacktrocknung – ein kritischer Prozessschritt
Im siebten Serienteil widmen sich die Autoren der Lacktrocknung bzw. -vernetzung und geben Tipps, wie Beschichter hierbei Fehler vermeiden können. - Teil 8: Unzulänglichkeiten bei den Substraten
Der achte Serienteil zeigt, dass auch Unzulänglichkeiten bei den Substraten Oberflächenmängel verursachen.
Zum Netzwerken:
Dr. Herrmann GmbH & Co. KG, Dresden, Dr. Thomas Herrmann, Tel. +49 351 4961-103, office@dr-herrmann-gmbh.de, www.pulverlack-gutachter.de, www.dr-herrmann-gmbh.de