Lackwechsel

"Die Anforderungen steigen auch mit Blick auf die Gehäuseoptik kontinuierlich an", berichtet Dieter Keuser, geschäftsführender Gesellschafter bei Lahntechnik. Das Unternehmen produziert Kühlanlagen vor allem für die Maschinen-, Kunststoff-, Pharma- und Lebensmittelindustrie und hat bei der Oberflächengestaltung seiner Produkte hat immer häufiger das Corporate Design des Auftraggebers oder bestehende Farbkonzepte für Produktionsgebäude zu berücksichtigen.

Die manuelle Applikation erfolgt mit Niederdruckspritzpistolen. Foto: Lahntechnik -

Vor diesem Hintergrund – und um die Produktion zu steigern und zu optimieren – hat Lahntechnik beim Bau einer neuen Halle auch in eine neue Lackierstraße investiert. Sie umfasst auf einer Fläche von 250 m² u.a. eine vollautomatische Phosphatierung und eine Kabine für die manuelle Nasslackapplikation.

Chargenübergreifende Farbstabilität

Im Zuge der Inbetriebnahme hat sich Lahntechnik für einen Wechsel des Lackanbieters entschieden. An die Strukturlacke, die im Anlagenbau zum Einsatz kommen, werden hohe Ansprüche gestellt. Sie müssen widerstandsfähig gegenüber mechanischen und chemischen Einflüssen von außen sein, gleichzeitig haben sie auch eine möglichst hohe und chargenübergreifende Farbstabilität mitzubringen. „Es darf einfach nicht passieren, dass die Gehäusekästen in einer anderen Farbnuance lackiert sind als die Türen. Der Nachbearbeitungsaufwand wirft einem dann schnell die Kalkulation und vertragliche Lieferzusage über den Haufen“, erklärt Keuser.

Verkürzte Beschichtungsprozesse

Bei der Wahl des Lacksystems fiel die Entscheidung zugunsten von WB coatings. Die Lacksysteme appliziert der Kühlanlagenbauer heute manuell mit Niederdruckspritzpistolen, was eine äußerst stabile Viskosität voraussetzt. „Zuvor mussten wir häufig mit Verdünner jonglieren, um die für uns erforderliche Lackkonsistenz zu erzielen. Das war aus gesundheitlichen und natürlich auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht akzeptabel“, so Keuser rückblickend. Vor diesem Hintergrund setzt Lahntechnik in der neuen Lackierstraße den lösemittelarmen High-Solid-Strukturlack „Pur Plus“ und die wasserverdünnbaren Strukturlacke „Aquapur“ ein. Zur deutlichen Verkürzung der Beschichtungsprozesse auch ohne Ofentrockung werden die dazu passenden Härter „PlatinumDry“ bzw. „Aquapur Katalyt“ verwendet. „Unsere Abnehmer schätzen an unseren Kühlsystemen die Kombination aus durchdachter Technik und verlässlicher Optik. Die frisch lackierten Gehäuse sind wie Visitenkarten unserer technischen Expertise“, resümiert Keuser. Die Entscheidung für die Strukturlacke von WB coatings habe sich schon in mehrfacher Hinsicht gelohnt: durch höheren Verarbeitungskomfort, kürzere Durchlaufzeiten und kontinuierliche Ergebnissicherheit.

Zum Netzwerken:
Lahntechnik GmbH, Nassau/Lahn, Dieter Keuser, Tel. +49 2604 9555-0, info@lahntechnik.de, www.lahntechnik.de
Warnecke & Böhm GmbH, Schliersee, Dirk Mollenhauer, Tel. +49 8026 9407-0, info@wb-coatings.de, www.wb-coatings.de

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