Blasenbildung bei 2K-Lacken

Anhand eines aktuellen Schadensfalls zeigen die Experten der DFO auf, wie es zu Haftfestigkeitsverlusten bei 2K-Lacken kommen kann.

Die Falschfarbendarstellung zeigt die Blase in Rot.
Die Abbildung zeigt die Falschfarbendarstellung des IR-Spektroskopie-Mappings (Absorptionsintensität bei der Wellenzahl 1640 cm-1). Foto: DFO

2K-Lacke finden häufig Anwendung bei Oberflächen mit hohen Anforderungen, da sie eine hervorragende Beständigkeit und in Abhängigkeit der Einstellung vielfältige Eigenschaftsprofile besitzen. In einem Schadensfall jedoch traten bei beschichteten Stahlbauteilen bereits nach 24 Stunden in der Kondenswasser-Konstantklima-Prüfung über die gesamte Bauteilfläche deutlich sichtbare Blasen auf. Damit konnte die Ursache bereits auf unzureichende Haftfestigkeit eingegrenzt werden. Kontaminationen zwischen Substrat und Beschichtung, unzureichende Vorbehandlung oder auch unzureichende Aushärtung von 2K-Lacken können in Störungen der Haftfestigkeit resultieren. Bei der Untersuchung des Schadensfalls führte die DFO u.a. ein IR-Spektroskopie-Mapping durch, deren Ergebnisse auf eine inhomogene Lackdurchmischung hinwiesen.

In BESSER LACKIEREN 10/2021 erfahren Sie, welches die Ursachen für unzureichende Haftfestigkeit sind und wie sich die Viskosität auf die Durchmischbarkeit von Flüssigkeiten auswirken kann.

Zum Netzwerken:

Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung (DFO) e. V., Neuss, David Hoffmann, Tel. +49 2131 40811-12, hoffmann@dfo-online.de, www.dfo.info

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