Randscharfes Lackieren

Mit einer robotergeführten Automatikpistole können Anwender jetzt Zinklamellensysteme randscharf applizieren. Die innovative Technologie haben Walther Spritz- und Lackiersysteme und Dörken gemeinsam entwickelt.

Spritzpistole lackiert Werkteil ohne Maskierung
Das optimierte Spritzverfahren ermöglicht es Foto: Dörken

Bei dem Verfahren wird das zu verarbeitende Zinklamellenmaterial aus einem druckluftbeaufschlagten Materialdruckgefäß zu einer luftzerstäubenden Spritzpistole gefördert, mit ca. 1 bar Luftdruck in feinste Partikel zerstäubt und auf das Bauteil appliziert. Die Ergebnisse sind zuverlässig reproduzierbar, Sprühnebel kann nahezu vollständig vermieden werden. „Eine der Herausforderungen bestand darin, eine Düsen-Nadel-Kombination zu entwickeln, bei der die Zinklamellen-Pigmente die Automatikpistole nicht verstopfen“, erklärt Matthias Mandal, Produktmanager Applikationstechnik bei Walther. Das Verfahren ist mit kleineren Anpassungen auch für Nasslacksysteme geeignet. Das Material wird mit einer Schichtstärke von 10 µm aufgetragen. Besonders geeignet ist das Verfahren bei der Beschichtung von Bauteilen, welche nur in bestimmten Bereichen beschichtet werden sollen oder auch dürfen.

Sie erfahren weitere Details in BESSER LACKIEREN 12/2021.

Zum Netzwerken:

Walther Spritz- und Lackiersysteme GmbH, Wuppertal, Matthias Mandal, Tel. +49 202 7872256, m.mandal@walther-pilot.de, www.walther-pilot.de

Dörken Coatings GmbH & Co. KG, Herdecke, Tobias Kleyer, Tel. +49 163 6363 375, tkleyer@doerken.de, www.doerkencoatings.de

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