Neue Perlglanzeffekte für Automobil-Decklacke

Aktuelle Forschungsprojekte zu stratifizierenden Effektpigmenten könnten den Weg zu neuen Effektlacken ebnen, die „aus der Tiefe heraus“ glänzen.

Lackiertes Werkstück
Bei diesem Automotive-Decklackaufbau ist auf weißem Basislack ein stratifizierender Effekt-Klarlack überlackiert. Foto: Fraunhofer IPA

Traditionell werden die Effektfarben durch die Pigmentierung der Basislackschicht realisiert. Bei gut deckenden Basislacken leidet jedoch die Ausprägung des Effekts. Einen Ausweg könnten hier stratifizierende Effektpigmente im Klarlack darstellen. Insbesondere für weiße Farbtöne könnten diese Systeme, welche Effektpigmente enthalten, eine wichtige, wenn nicht sogar die einzige zum Erfolg führende Option darstellen. Effektpigmente, die in den Klarlack eingebracht werden, wären für den einfallenden Lichtstrahl zugänglich und damit visuell beeindruckend. Die auf diese Weise erzielbaren Farbeffekte erweisen sich bei der Applikation als robuster im Vergleich zu Effekten basierend auf Basislacken. Wenn es gelingt, dass sich die Effektpigmente bei oder nach der Applikation in den unteren Bereichen der Klarlackschicht anreichern, so sind auch Oberflächenglanz, Witterungsbeständigkeit, Polierbarkeit und Reparaturfähigkeit des Lacks nicht negativ betroffen.

Lesen Sie hierzu weitere Details in Ausgabe 11/2022 von BESSER LACKIEREN.

Zum Netzwerken:

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. + 49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de,
Dr. Marc Entenmann, Tel. + 49 711 970-3854, marc.entenmann@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung

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