Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Rohrreinigung und -beschichtung

Zusammen mit der Universität Paderborn arbeitet die Kipp Umwelttechnik GmbH aktuell an einem neuen Verfahren, mit dem sich Innen- und Außenflächen von Rohren voll automatisiert im Durchlaufverfahren auch von hartnäckigen Rückständen befreien lassen.

BASF Coatings setzt im neuen Labor auf Modularität. Foto: BASF Coatings/p -

Die Schwesterfirma mycon produziert bereits seit einigen Jahren CO2-Reinigungsanlagen für Innen- und Außenrohrflächen und bringt diese Erfahrungen in die Entwicklung der Beschichtung ein. Ziel ist, den Reinigungsprozess in Produktionsgeschwindigkeit der Fertigung ablaufen zu lassen und direkt in die Produktionslinie zu integrieren. Somit wird erreicht, dass die Rohre nach Verlassen der Produktionslinie ohne Zeitverluste anderen Arbeitsschritten wie z.B. einer Beschichtung zugeführt werden können. Der Aufwand für zusätzliche Reinigungsbäder entfällt ebenso vollständig wie der personelle Aufwand. Die Reinigungsqualität ist zudem deutlich höher. Mit einer Applikation der Anlage können Rohre auch innen und/oder außen beschichtet werden. Da hier fast kein Overspray anfällt und nur geringe Mengen an Druckluft einzusetzen sind, sinken die Betriebskosten deutlich bei gesteigerten Durchlaufzahlen. Die Anlage kann auch Innenrohrflächen von klein dimensionierten Rohren mit großen Längen reinigen und hat damit voraussichtlich eine Alleinstellung auf dem Weltmarkt. Kipp Umwelttechnik ist bereits jetzt in der Lage, Reinigungen von Rohren auf einer Versuchsanlage automatisiert durchzuführen. Für den Bereich Beschichtung rechnet Kipp Umwelttechnik mit einer Fertigstellung der Anlage im Herbst 2018. Dieses Projekt wird im Rahmen des ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) gefördert.

Zum Netzwerken:
Kipp Umwelttechnik GmbH, Bielefeld, Jens W. Kipp, Tel. +49 521 403171, info@kipp-umwelttechnik.de, www.kipp-umwelttechnik.de

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