Carbon-Infrarot-Strahler für Zweifarblackierung

Ein innovatives Verfahren für die Auto-Lackierung ermöglicht bei Audi zweifarbige Kontrastlackierungen. Teil dieses neuen Konzepts ist ein Infrarot-Modul von Heraeus Noblelight, das die nötige partielle Zwischentrocknung verwirklicht.

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Maßgeschneiderte Infrarot-Wärme ermöglicht die Zwischentrocknung der Zweifarblackierung Foto: Audi

Bei der Kontrastlackierung wird zuerst der Basislack appliziert. Danach erfolgt eine partielle Zwischentrocknung des Daches. Zum Einsatz kommt dabei ein Infrarot-Modul, das Carbon-Strahler enthält, die so angeordnet sind, dass sie der gebogenen Form des Autodaches folgen. Mit diesen Strahlern ist es möglich, die erste Lackierung effizient und gezielt nur auf dem Dach zu trocknen. Im Anschluss daran trägt ein spezieller Applikator die schwarze Kontrastfarbe direkt auf die Karosse auf. Anschließend erfolgt der zweite Lackauftrag und erst danach fährt die Karosse in den Konvektionsofen.

Carbon-Strahler lassen sich sehr schnell schalten, so dass die Wärme gezielt eingesetzt wird. Der Vorteil dieser Lacktrocknung besteht darin, dass ein kontrastlackiertes Auto nicht zweimal durch den Konvektionsofen fahren muss. Zudem kann Audi die kontrastlackierten Autos inline mit den einfarbigen Autos fertigen, da sich die Carbon-Module im Takt zuschalten lassen.

Zum Netzwerken:

Heraeus Noblelight GmbH, Hanau, Ulrich Schneider, Tel. +49 6181 358406, ulrich.schneider@heraeus.com, www.heraeus.com

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