UV-Härtung: Einflussfaktoren und Auswirkungen

Vor kurzem hat das Fraunhofer IPA das Forschungsprojekt „UV-Härtungsleitfaden für organische Beschichtungen“ abgeschlossen. Mit dem Fokus auf Dosis, Leistung und spektrale Leistungsverteilung unterschiedlicher Strahlungsquellen wurden dabei Zusammenhänge zwischen dem Härtungsprozess und Material- bzw. Gebrauchseigenschaften untersucht.

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Einsatz einer UV-LED auf der Bandanlage des IPA. Foto: IPA

Insbesondere bei kurzen Durchlaufzeiten bietet sich der Einsatz von UV-härtenden Lacksystemen an. Dabei kann die Energieeffizienz des Prozesses durch den Einsatz von UV-LEDs noch verbessert werden. Auch wird dadurch die Entstehung von unerwünschter Oberflächenerwärmung, wie er beim Einsatz von Hg-Strahlern auftreten kann, reduziert.

Wesentlich für den Aushärtungsprozess ist die Bestrahlungsstärke. Diese variiert mit dem Abstand vom Objekt sowie dessen Geometrie. Um dem Nutzer die Überwachung dieses Wertes auch bei komplexen Geometrien zu ermöglichen, gibt es Messgeräte, die eine zeitlich aufgelöste Messung der Strahlungsintensität erlauben. Anwender sollten jedoch wissen, dass die Oberflächenaushärtung nicht zwingend durch eine höhere Bestrahlungsdosis verbessert wird. Setzt der Anwender mehr Fotoinitiator ein, kann auch dies negative Folgen haben, auch für die Tiefenhärtung.

Lesen Sie in BESSER LACKIEREN 5/2021 weitere Details zu den Ergebnissen der Forschung des IPA, insbesondere zur Haltbarkeit und Haftfestigkeit von UV-härtenden Lacksystemen.

Zum Netzwerken:

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. +49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de,

Dr. Norbert Pietschmann, Tel. +49 711 970-3831, norbert.pietschmann@ipa.fraunhofer.de,

Dr. Rolf Nothhelfer-Richter, Tel. +49 711 970-3841, rolf.nothhelfer-richter@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de

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