Vollständig mit IR härten

Infrarotstrahler können den klassischen Ofen auf Basis von Gas oder Öl komplett ersetzen und so den Einsatz von fossilen Brennstoffen in der Lackiererei unnötig machen. Mit der „IR.X“ Technologie will Dr. Peter John, Geschäftsführer der RPE Infratherm, genau das erreichen.

Produktfoto eines „IR.X / P2 Moduls“
Beliebig viele „IR.X / P2 Module“ mit 2 kW auf 400 x 310 mm lassen sich lückenlos zu großen Modulgruppen zusammenfügen. Foto: RPE Infratherm

Dazu setzt das Unternehmen Strahler ein, die vornehmlich in den Wellenlängenbereich von 3 µm für wasserbasierte und 6-12 µm für polymerbasierte Lacke emittieren. „Dieses Emissionsspektrum deckt sich optimal mit den Absorptionsspektren der Lösemittel und Kunststoffe im Lack und garantiert so eine hocheffiziente Energieübertragung“, erklärt John. Beim Einsatz der IR-Strahler findet keine kontinuierliche Abgabe statt. Vielmehr geben die Strahler kurze, intensive Pulse in einer Frequenz von 80MHz ab, welche auch in die Tiefe des Lacks vordringen. Das Abdunsten fällt beim Einsatz von Wasserlacken jedoch auch mit IR-Technologie nicht weg. „Der Lack muss genauso abdunsten wie bei herkömmlicher Trocknung über Umluftöfen, sonst drohen Lackschäden“, erklärt Petra Steinmüller vom Lackhersteller Weilburger Coatings. Während die Aushärtung von UV-härtenden Lacken den Einsatz von UV-Initiatoren voraussetzt, kommt der Einsatz von „IR.X“ ohne Anpassungen des Lacks aus.

Weitere Details zu den Möglichkeiten im Einsatz der „IR.X-Technologie“ lesen Sie in BESSER LACKIEREN 20/2022.

Zum Netzwerken:

RPE InfraTherm GmbH, Lichtenberg, Dr. Peter John, Tel. +49 37323 439871, p.john@rpe-infratherm.de, www.rpe-infratherm.de

Weilburger Coatings GmbH, Weilburg, Petra Steinmüller, Tel. +49 6471 315-241, p.steinmueller@weilburger.com, www.weilburger.com

Rippert GmbH & Co. KG, Herzebrock-Clarholz, Thomas Schöning, Tel. +49 5245 901160, schoening@rippert.de, www.rippert.de

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