Nachhaltiger entlacken

Wie die ABL-Technic Group jetzt mitteilt, setzt das Unternehmen seit einigen Monaten in einem italienischen Werk erstmals eine kryogene Entlackungstechnologie ein.

Mit der Kryotechnologie mit flüssigem Stickstoff entlackt ABL nun ein breites Produktspektrum deutlich nachhaltiger. Foto: ABL

Bei der Entlackungstechnologie handelt es sich um eine Temperaturbehandlung, bei der das Entlackungsgut zunächst auf etwa minus 196 °C abgekühlt und dann wieder auf die ursprüngliche Raumtemperatur gebracht wird. Das Ergebnis bei dieser Technologie beruht auf einer enorm hohen Abkühlungsrate, bei der der zu entlackende Gegenstand in ein Becken mit flüssigem Stickstoff getaucht wird. Im Anschluss kann der Lack mit einer geeigneten Nachbehandlung, zum Beispiel mechanisch über einen Strahlvorgang, leicht entfernt werden. Charakteristisch für dieses Verfahren ist die signifikante physikalische und mechanische Reaktion der Beschichtung. Der in Fachkreisen als Dimensionskontraktion bezeichnete Vorgang nutzt die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten zwischen Beschichtung und dem Grundwerkstoff aus. Nach der Behandlung kann die Ware wieder in ihren gewohnten Umlaufprozess gebracht werden. Das Verfahren eignet sich unter anderem für Werkzeuge, Düsen, Stanzteile, Rotoren, Motoren und PVD-Werkzeuge. Mit dieser Technologie trägt die ABL-Technic Group eigenen Angaben zufolge als marktführende Unternehmensgruppe zum Ausbau der eigenen Nachhaltigkeitsziele signifikant bei und wird diesen Bereich auch in Zukunft weiter vorantreiben.

Zum Netzwerken:

ABL-Technic Entlackung GmbH, Leutkirch, Jürgen Stattelmann, Mobil: +49 151 44354015, stattelmann@abl-technic.com, www.abl-technic.de

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