Neue Vorbehandlung für neue Anlage

Der Lohnbeschichter Stork hat in Dortmund eine neue Beschichtungsanlage in Betrieb genommen. Andreas Maslowski von Henkel beriet das Unternehmen bei der Wahl der Vorbehandlungsverfahren und -medien. Zunächst wollte man bei Stork in eine Eisenphosphatierung investieren. "Da aber bei den zu beschichtenden Substraten ein Multimetallmix möglich war, rieten wir zu einer Nanokonversion, die das abdecken kann", sagt Maslowski. Die Anlage ist gleichzeitig auf Eisenphosphatierung projektiert, so könnte Stork jederzeit umrüsten.

Mit Nano-Konversion werden Bauteile vorbehandelt. Foto: Stork Oberflächentechnik/Jan Heinze -

Die Vorbehandlung umschließt eine sechseinhalb Zonen-Anlage, die der Anlagenbauer Heimer konzeptioniert und installiert hat. Nach einer alkalischen Entfettung tauchen die Werkstücke in drei kaskadierende Spülbecken, wobei im letzten Spülgang VE-Wasser zum Einsatz kommt. Im Anschluss werden die Bauteile der Nano-Konversion zugeführt, die mit „Bonderite M-NT 20120“ arbeitet. Nach einer Abschlussspülung werden die gereinigten Werkstücke der Beschichtung zugeführt. Die Becken der Vorbehandlung haben Volumina zwischen 1000-3000 l. „Insgesamt ist die Anlage für eine Beschichtungsleistung von 300 m2/h ausgelegt“, konstatiert Maslowski. Über die gesamte Anlage lesen Sie demnächst in einer BESSER LACKIEREN-Reportage.

Zum Netzwerken:

Hans Stork Betriebsgesellschaft mbH, Dortmund, Dr. Philip Stork, Tel. +49 231 55 903-0, info@stork-oberflaechentechnik.de, www.stork-oberflaechentechnik.de

Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf, Andreas Maslowski, Tel. +49 151 6801 1954, Andreas.maslowski@henkel.com, www.henkel.com

Heimer Lackieranlagen und Industrielufttechnik GmbH & Co. KG, Bielefeld, +49 5205 9813-46, m.rhode@heimer.de, www.heimer.de

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