Technologien Kunststofflackierung
Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Nachhaltigkeits-Check für beschichtete Kunststoffe
Im April 2024 startete das Projekt „Oberflächenbehandlung von Kunststoffformteilen 13“ des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Im Rahmen des Verbundprojekts rückt das Institut die Oberflächen in den Fokus der Nachhaltigkeit.
Neue gesetzliche Vorgaben und Verordnungen, wie z.B. Ökodesign-Anforderungen, führen zu neuen Herausforderungen. Die Forscher beschäftigen sich mit den Fragen, wie nachhaltig beschichtete Kunststoffe sind, welcher Product Carbon Footprint (PCF) bei den unterschiedlichen Beschichtungsverfahren zu erwarten ist, welche Parameter welchen Einfluss haben und wie der PCF reduziert werden kann. Im Rahmen des Projekts werden Träger- und Beschichtungsmaterialien recherchiert, Verfahrens-Kombinationen auf den Prüfstand gestellt und Stoffströme aufgezeigt. Grundlagen des Eco- Designs werden vermittelt und Lebenszyklusanalysen durchgeführt.
Die Basis für die Analysen sind Bauteile und Herstellungsprozesse, die von den Projektpartnern eingebracht werden. Die Partner erhalten Kenntnisse zu gesetzlichen Vorgaben sowie die Grundlagen zur Berechnung des PCF und des LCA (Life Cycle Assessment). Im Fokus steht darüber hinaus die Analyse verschiedener Beschichtungsverfahren hinsichtlich ihrer CO2-Bilanzierung und LCA.
Teilnehmende Partner profitieren, indem sie zukünftig Einsparpotenziale erkennen und nutzen können. Sie gewinnen an Erfahrung zur qualifizierten Vorgehensweise bei der Ermittlung von CO2-Bilanzen und sichern sich Wettbewerbsvorteile aufgrund von Kenntnissen zum Einsatz nachhaltiger Materialien und Verfahren für ihre Produkte.
Von Vorteil ist zudem, für gegenwärtige und zukünftige Gesetzgebungen gewappnet zu sein und hierfür frühzeitige Aktivitäten nachweisen zu können. Als Mitglied eines umfangreichen und starken Netzwerks können teilnehmende Partner Herausforderungen effektiver lösen. Mit geringem Personal- und Kostenaufwand lassen sich Kompetenzen aufbauen, z.B. durch eine Nutzung der interaktiven Informations- und Austauschplattform des Projekts.
Zum Netzwerken:
Kunststoff-Institut Lüdenscheid, Lüdenscheid, Dominik Malecha, Tel. +49 2351 1064-132, malecha@kimw.de, www.kunststoff-institut.de