Technologien Trocknen

Pulverbeschichtete Teile mit Laser aushärten

Die Laseraushärtung bietet eine energieeffiziente Alternative zur herkömmlichen Konvektionstrocknung und verspricht kürzere Prozesszeiten, geringeren Energieverbrauch und höhere Durchsatzraten.

Marko Schmidt (Redakteur)

Die Laseraushärtung von pulverbeschichteten Teilen ist eine neue Alternative. Foto: Aleksei - stockadobe.com

Die Konvektionstrocknung ist ein energieintensiver Flaschenhals im Pulverbeschichtungsprozess. Besonders bei Bauteilen mit hohen Blechdicken verlängert sich die Prozesszeit durch die notwendige vollständige Durchwärmung. Die Folge: Hoher Energieverbrauch, steigende Kosten und ineffiziente Produktionsabläufe.

Die Laseraushärtung mit Ultrabreitstrahltechnologie, ursprünglich für die Batterietrocknung entwickelt, setzt genau hier an. Sie ermöglicht es, Pulverlacke gezielt und mit minimalem Energieeinsatz zu härten. Dabei wird nur die beschichtete Fläche erwärmt – ein Vorteil gegenüber der Konvektion, bei der das gesamte Bauteil durchheizt wird.

Effizienzsteigerung durch Hybridprozesse

Die Lasertechnologie kann entweder die gesamte Aushärtung übernehmen oder die Aufheizphase unterstützen, bevor das Bauteil im Ofen ausgehärtet wird. Durch die präzise Temperaturkontrolle via Pyrometer kann die Laserleistung in Echtzeit angepasst werden. Dies ermöglicht eine bis zu 90% schnellere Aufheizung und reduziert die Verweilzeit im Prozess erheblich.

Hybridlösungen, die Laser- und Konvektionstrocknung kombinieren, sind besonders interessant für bestehende Lackieranlagen. Sie ermöglichen eine schrittweise Umstellung, ohne hohe Investitionen in neue Ofensysteme tätigen zu müssen.

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  • Wie sich die Laseraushärtung auf den Energieverbrauch auswirkt
  • Welche Lacktypen sich für das Verfahren eignen
  • Welche Branchen bereits auf die Technologie setzen

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