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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026  beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Weniger Ausschuss, mehr Ertrag

Materialverbrauch, Nacharbeit, Energieeinsatz und Anlagenverfügbarkeit bestimmen zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit von Lackierbetrieben. Wer Prozesse ganzheitlich optimiert, kann Kosten senken und gleichzeitig die Qualität stabilisieren.

Rainer Göpfrich (Qubus Planung und Beratung Oberflächentechnik GmbH)

Zwei Männer prüfen eine Anlage
Erfolgreiche Prozessoptimierung beginnt deshalb bereits vor der eigentlichen Lackierung. Standardisierte Prüfprozesse, definierte Sauberkeitsstandards und klar dokumentierte Prozessfenster gewinnen zunehmend an Bedeutung. Foto: Qubus

Steigende Qualitätsanforderungen, kleinere Losgrößen und wachsender Kostendruck erhöhen den Handlungsbedarf in der industriellen Lackiertechnik. Dabei zeigt sich: Die größten Einsparpotenziale liegen oft nicht in einzelnen Investitionen, sondern in der konsequenten Optimierung bestehender Prozesse.

Materialeffizienz und Prozessstabilität im Fokus

Ein wesentlicher Kostentreiber bleibt der Beschichtungsstoff selbst. Je nach Anwendung entfallen bis zu 40% der Prozesskosten auf den Lackverbrauch. Entsprechend groß ist das Interesse an Technologien, die Overspray reduzieren und den Auftragswirkungsgrad erhöhen. Moderne Applikationssysteme, Robotersimulationen und optimierte Prozessparameter helfen dabei, Material effizienter einzusetzen.

Ebenso wichtig ist die Vermeidung von Nacharbeit. Fehlstellen, Krater oder Schichtdickenabweichungen verursachen zusätzliche Kosten und binden wertvolle Kapazitäten. Die Ursachen liegen häufig bereits in der Reinigung, Vorbehandlung oder in instabilen Umgebungsbedingungen. Deshalb gewinnt die durchgängige Überwachung des gesamten Prozesses an Bedeutung.

Zunehmend setzen Betriebe dabei auf digitale Werkzeuge. Sensorik, digitale Schichtdickenmessungen und datenbasierte Analysen ermöglichen es, Prozessabweichungen frühzeitig zu erkennen und Ausschuss zu vermeiden. Gleichzeitig rücken Anlagenverfügbarkeit, Wartungsstrategien und eine effiziente Produktionsplanung stärker in den Fokus. Denn neben Material und Energie beeinflussen auch Farbwechsel, Reinigungszeiten und Stillstände die Wirtschaftlichkeit einer Lackiererei erheblich.

Sie wollen mehr wissen? Abonnenten von BESSER LACKIEREN erfahren im ausführlichen Artikel in Ausgabe 10-11/2026 weiterhin:

  • Warum Overspray und Nacharbeit zu den größten versteckten Kostentreibern zählen,
  • welche Rolle digitale Prozessüberwachung und KI bei der Qualitätssteigerung spielen und
  • wie Lackierbetriebe Anlagenverfügbarkeit, Energieeffizienz und Produktionsplanung gemeinsam optimieren können.

Zum Netzwerken:
QUBUS Planung und Beratung Oberflächentechnik GmbH, Schwäbisch Gmünd, Rainer Göpfrich, Tel. +49 7171 10408-29, Mobil +49 174 2456614, rainer.goepfrich@qubus.de, www.qubus.de