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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026  beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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„SIMKOR“ zur Auslegung und Optimierung von Spritzreinigungsprozessen mittels Simulationssoftware

Resultat des Forschungsprojekts "SIMKOR" ist eine Software zur Simulation von Reinigungsprozessen, mit der die bedarfsgerechte Auslegung von Spritzreinigungssystemen bereits in der konstruktiven Entwicklungsphase möglich ist. Partner dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts sind die ADVITEC Informatik GmbH, der Innovations- und Simulationsservice Festenberg und das Fraunhofer IVV Dresden.

Mit der Simulationssoftware "SIMKOR" werden Reinigungssysteme virtuell getestet. Foto: Fraunhofer IVV
Mit der Simulationssoftware "SIMKOR" werden Reinigungssysteme virtuell getestet. Foto: Fraunhofer IVV -

Industrielle Spritzreinigungssysteme zählen aufgrund ihrer Effizienz, Robustheit und Wirtschaftlichkeit zu den meist eingesetzten Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen, z.B. vor Lackierprozessen. Vor allem komplexe geometrische Eigenschaften des Reinigungsobjekts erschweren die Auslegung sowie die Positionierung der Reinigungsdüsen. Zudem wird die Spritzreinigung großer, komplexer Objekte bereits häufig roboter­unterstützt durchgeführt, wobei die Auslegung der Düsenbewegungen mit hohem Aufwand verbunden ist. Diese Verfahren verursachen kurz- oder langfristig immense Kosten durch Zeitverluste und einen erhöhten Ressourcenaufwand. Die realisierte, ab Ende 2019 in ihrer Grundversion kommerziell verfügbare Simulationssoftware, ist ein wertvolles Werkzeug zur Auslegung von Spritzreinigungssystemen. Hersteller und Anwender von Bauteilreinigungsanlagen werden frühzeitig in die Lage versetzt, reinigungskritische Bereiche zu erkennen und Optimierungen am Reinigungssystem sowie kostengünstige virtuelle Variantenvergleiche durchführen zu können. Die Software zeichnet sich durch eine anwenderfreundliche CAD-Umgebung aus, in die beliebige Modelle im systemneutralen STEP-Datenformat importiert werden können.

Zum Netzwerken:
Fraunhofer IVV, Institutsteil Verarbeitungstechnik, Dresden, André Boye, Tel. +49 351 43614-35, andre.boye@ivv-dd.fraunhofer.de, www.simkor.eu