Die Technologie nutzt klimaneutrales Kohlendioxid und Druckluft als Reinigungsmedien und entfernt partikuläre sowie filmische Verunreinigungen prozesssicher. Die gute Reinigungswirkung basiert auf dem speziellen Design der verschleißfreien Zweistoff-Ringdüse. Zu den Vorteilen der „quattroClean“-Schneestrahltechnologie zählen laut Anbieter deutliche Einsparungen bei Investitions- und Betriebskosten sowie beim Platzbedarf. Da weder Wasser, Reinigungschemikalien noch eine Trocknung erforderlich ist, erfolgt die Reinigung ressourcensparend, energieeffizient und nachhaltig. Durch seine Skalierbarkeit lässt sich das System einfach an unterschiedlichste Bauteilgeometrien für eine ganzflächige oder partielle Reinigung anpassen. Die auf Standardmodulen basierenden Anlagen können für die manuelle, teil- und vollautomatisierte Reinigung ausgelegt werden. Für Lackierprozesse steht mit dem „JetModul“ eine Lösung zur Verfügung, die sich platzsparend in eine Kabine – vergleichbar einer Lackierkabine – integrieren lässt. Die Automatisierung erfolgt mittels Roboter, Linear- oder Portalsystem. Teilespezifische Prozessparameter wie Volumenströme für Kohlendioxid und Druckluft, Strahlzeit, Strahlwinkel und Bewegungsablauf – inklusive 3D-Bewegungen –können als Reinigungsprogramme in der Anlagesteuerung abgespeichert werden. Die digitale Steuerbarkeit des „quattroClean“-Systems ermöglicht darüber hinaus die Einbindung der Reinigung in verkettete und digitalisierte Fertigungsumgebungen.