KI für die Prozessautomatisierung

Das Schweizer Start-Up coatingAI entwickelt derzeit eine lernfähige Software, mit deren Hilfe die Steuerung von automatisierten Lackieranlagen auch ohne Fachkräfte ermöglicht werden soll.

Screenshot der Software
Die Software Foto: coatingAI

„Wir wollen Kunden der Beschichtungsindustrie durch die Nutzung künstlicher Intelligenz für die Prozessautomatisierung unterstützen“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Marlon Boldrini. Dabei setzt das Unternehmen in der neuen Software auf Machine-Learning-Technologien. Mit Hilfe dieser Technik soll die „Co-Pilot“ getaufte Software dem Nutzer die bestmöglichen Einstellungen an der Anlagensteuerung vorschlagen und anschließend den Prozess automatisch an sich ändernde Umgebungsbedingungen anpassen. „Die Software hilft, rund 15% Material zu sparen“, sagt Boldrini. Auch die Integration neuer Bauteile soll mit der Software erleichtert werden, da der Algorithmus den Einfluss der Geometrien in den Optimierungsprozess miteinbezieht. Unterstützt wird das junge Unternehmen dabei sowohl durch den Klimafonds Stadtwerk Winterthur als auch durch die Coatmaster AG. Nach einem intensiven Forschungs- und Entwicklungsprogramm wurde der erste coatingAI-Prototyp Anfang 2021 getestet. Derzeit steht der „Co-Pilot“ vor dem Launch – im März 2022 soll er die Marktreife erlangt haben und ist dann zunächst für Flachbauteile erhältlich.

Lesen Sie hierzu in Ausgabe 20/2021 von BESSER LACKIEREN mehr.

Zum Netzwerken:

coatingAI, CH-Winterthur, Marlon Boldrini, Tel. +41 78 8083473, marlon.boldrini@coatingai.com, www.coatingai.com

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