KI im Prozess

Unternehmensanwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) sind weiter auf dem Vormarsch. Dies zeigt aktuell auch die Auswertung einer Reihe von Projekten des Zentrums für Cyber Cognitive Intelligence (CCI).

Grafische Darstellung der Auftragsplanung
Projekt Auftragsplanung bei Porsche: Anhand vorangegangener Kundenaufträge und Informationen aus dem online verfügbaren „Car Configurator“ werden Kundenwünsche prognostiziert. Grafik: CCI

Das CCI wurde 2018 gegründet. Mit dem Schwerpunkt auf dem Maschinellen Lernen (ML) sollten die Forschung und der Technologietransfer in die Industrie vorangetrieben werden. „Das Projekt war außerordentlich erfolgreich. Wir haben die einzelnen Anwendungen evaluiert und mit 100 Unternehmen in die Umsetzung gebracht. Mittlerweile sind nahezu alle Projekte abgeschlossen und die Ergebnisse liegen vor“, berichtet der Leiter des CCI, Prof. Dr. Marco Huber. Ein Einsatzfeld hierbei war etwa die Nutzung von ML-Algorithmen zur automatisierten Generierung von Lackierprogrammen. Prozesssimulationen und ML-basierte Optimierungsalgorithmen ermöglichen, ein Lackierprogramm zu erzeugen, ohne dass ein Bauteil real existiert und Beschichtungsversuche nötig sind. Das größte Projekt im CCI war die Auftragsplanung bei Porsche, erläutert Prof. Dr. Marco Huber: „Anhand vorangegangener Kundenaufträge und Informationen aus dem online verfügbaren ‚Car Configurator‘ versuchen wir, die Kundenwünsche zu prognostizieren, etwa die Konfiguration des Neuwagens.“

Weitere Szenarien und Prognosen zum Einsatz von KI in der industriellen Lackiertechnik finden Sie in BESSER LACKIEREN 4/2022.

Zum Netzwerken:

Fraunhofer IPA, Zentrum für Cyber Cognitive Intelligence (CCI), Stuttgart, Prof. Dr. Marco Huber, Stuttgart, Tel. +49 711 970-1960, marco.huber@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/ki

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