Kommunikationsstandard für Anlagen

Durch den Schnittstellenstandard OPC UA sollen Anlagenkomponenten unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren können. Ein aktueller Überblick informiert über den Stand der Entwicklung.

Blick in einen Farbmischraum
Egal von welchem Hersteller: Mit dem OPC UA Framework können alle Anlagenbestandteile miteinander kommunizieren. Foto: WIWA

Der Herausforderung, einen gemeinsamen Standard zu entwickeln, begegnet für die Lackiertechnik seit einiger Zeit der VDMA-Bereich Oberflächentechnik in Kooperation mit ca. 20 Anlagen- und Komponentenherstellern. Im Interview beschreiben Dr. Martin Riester – VDMA Oberflächentechnik, Peter Turczak – WIWA und Götz Görisch – VDW die Möglichkeiten, die sich für Anwender ergeben. Götz Görisch beschreibt OPC UA als einen offenen und lizenzgebührenfreien Satz von Standards. Ein wichtiges Element hierbei sei die semantische Interoperabilität, wie Peter Turczak anmerkt. Diese ermögliche eine deutlich schnellere Implementierung von herstellerunabhängigen Schnittstellen. Der Einsatz des Standards richtet sich nicht an Unternehmen bestimmter Größe. Vielmehr ist er durch die gemeinsam ausgearbeitete Standardisierung geprägt von guten und sinnvollen Definitionen.
Im ausführlichen Interview in BESSER LACKIEREN 16/2021 erfahren Sie zahlreiche Details rund um OPC UA, beispielsweise wie die Integration des Standards als Retrofit vonstattengehen kann.

Zum Netzwerken:

VDMA Oberflächentechnik, Frankfurt, Dr. Martin Riester, Tel. +49 69 6603-1290, martin.riester@vdma.org, www.vdma.org

WIWA Wilhelm Wagner GmbH & Co. KG, Lahnau, Peter Turczak, Tel. +49 6441 6092103, geschaeftsfuehrung@wiwa.de, www.wiwa.de

VDW – Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V., Frankfurt, Götz Görisch, Tel. +49 69 75608164, g.goerisch@vdw.de, www.vdw.de

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