Industrie 4.0 in Bestandsanlagen

Die Bedeutung der Digitalisierung in der industriellen Lackiertechnik steigt zunehmend. Es ist aber nicht unbedingt zwingend nötig, in komplett neue Anlagen zu investieren, um den Anschluss an die Industrie 4.0 zu erreichen.

Intelligente Lösungen sind aktuell in der BESSER LACKIEREN Expo kompakt zusammengefasst. Grafik: Redaktion
Ergänzung des Hardwareanlagenbestandes um eine Software zur Prozessanalyse. Grafik: Fraunhofer IPA -

Da in (teil-)automatisierten Bestandsanlagen die Steuerung in der Regel über Feldbussysteme erfolgt, ist die Erfassung von Daten für die Prozessanalyse möglich. Entweder sind die Daten bereits vorhanden oder durch die Nachrüstung von sinnvoller Sensorik verhältnismäßig einfach zu erheben. Durch eine angepasste Infrastruktur, im Sinne von Hardware und Software, ist damit der Rahmen geschaffen, um eine Anlage transparent zu machen. Gerade in der Lackiertechnik, die in ihrem Charakter erheblich komplex ausfällt, trägt die Digitalisierung wesentlich zur Prozess- und Maschinenbeherrschung bei.
Dementsprechend müssen aber, angepasst an die jeweilige Fragestellung, aus den vorhandenen Daten und Signalen die relevanten ausgewählt werden. In einem zweiten Schritt müssen diese Daten miteinander korreliert werden. Wenn dies mit der entsprechenden Software automatisiert erfolgt, erreicht man eine automatische Fehlererkennung von defekten Bauteilen.
Mehr zu den Möglichkeiten einer transparenten Anlage lesen Sie in BESSER LACKIEREN 3/2020. Dort finden sie auch ein Beispiel für eine (automatische) Fehlererkennung in der Applikationstechnik.

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Zum Netzwerken:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. +49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de,
Dr. Volker Wegmann, Tel. +49 711 970-1753, volker.wegmann@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung

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