Technik Produkte Kabinen-Anlagen-Technik
Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
➡️ Jetzt teilnehmen!
Umrüsten auf Trockenabscheidung
Nassabscheidung erfordert Wasser, chemische Zusätze und regelmäßige Untersuchungen. Außerdem ist der Lackschlamm als Sondermüll zu entsorgen.
„Vor diesem Hintergrund wechseln Industrielackierbetriebe immer häufiger zur Trockenabscheidung“, berichtet Michael Steuer, Market Manager Oberflächentechnik bei Freudenberg Filtration Technologies. Trockenabscheidung bietet mehrere Vorteile: Sie erfordert keine Wasseruntersuchungen, mit Lack behaftete Trockenabscheider lassen sich als Hausmüll entsorgen und das Verfahren ist energiesparender, weil es mit deutlich niedriger Druckdifferenz funktioniert. „Bei der Umrüstung von Nass- auf Trockenabscheidung sind jedoch mehrere Parameter zu beachten“, erklärt Steuer. Dazu zählen u.a. die Art der Luftführung, die vorhandenen bzw. notwendigen Filterstufen und dass unterschiedliche Filtertypen z.B. ein Kassettenfilter andere physikalische Eigenschaften besitzt als ein Taschenfilter. Je nach Anlage, Lackverbrauch und Platzgründen muss man abwägen, ob man sich bei der Trockenabscheidung zwischen einem Abscheider oder einer Filtration entscheidet. Bei der Abscheidung kommen üblicherweise Kartonsysteme zum Einsatz deren Effizienz und Standzeit u.a. durch den Volumenstrom beeinflusst werden. Empfehlenswert ist Volumenstrombelastung von 3000 m³ pro m² Abscheidefläche. In der vor- oder nachgeschalten Filtration kommen Taschen- und Kassettenfilter zum Einsatz. Um eine effiziente Filtration zu erzielen, sollte bei Ab- und Umluftsystemen die Volumenstrombelastung pro Filterelement nicht über 3000 m³ liegen. Steuer weist darauf hin, dass jede Anlage ihre Besonderheiten hat und dass es für die Trockenabscheidung keine Norm gibt, die als Grundlage für die Auslegung dient. Optimale Ergebnisse lassen sich nach seiner Erfahrung nur über eine Ist-Analyse und Messungen vor Ort erzielen.
Zum Netzwerken:
Freudenberg Filtration Technologies SE &Co. KG, Weinheim, Michael Steuer, Tel. +49 173 3476078, michael.steuer@freudenberg-filter.com, www.freudenberg-filter.com