Mit neuer Technologie den CSB-Wert weiter reduzieren

„Wir tragen dazu bei, dass noch mehr Industrien abwasserfrei werden können“, sagt Uwe Hanschke, Leiter der Anwendungstechnik bei der H2O GmbH, über die neue Innovation. Weltweit werden die Grenzwerte für den Chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) für das Wiederverwenden und Einleiten von verschmutztem Industrieabwasser immer strenger. Dieser Wert misst die Verschmutzung des Abwassers mit organischen Substanzen.

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Der optische Vergleich zeigt den Unterschied: Im Labor steht ein sattes Grün für viel CSB Foto: H2O

Deshalb hat das Anwendungszentrum für abwasserfreie Produktion von der H2O GmbH eine Technologie entwickelt, die den CSB-Wert nochmals reduziert. „Wir erreichen mit unserer ,Purecat‘-Technologie deutlich verbesserte Werte. Der CSB-Wert im Abwasser reduziert sich um 97%. So können auch sehr strenge Grenzwerte eingehalten werden“, erklärt Hanschke und fügt hinzu „um den CSB-Wert so weit zu minimieren, dass das aufbereitete Wasser in der Produktion wiederverwendet oder eingeleitet werden kann, waren bisher meist komplexe Verfahren notwendig. Oft mussten wartungs- und kostenintensive Aktivkohlefilter zur Nachbereitung eingesetzt werden. Das sparen sich Anwender von ,Purecat‘ nun komplett.“ Das bedeutet: im Gegensatz zur Aktivkohle weniger Betriebskosten, eine höhere Prozesssicherheit und mehr Zeit. Bereits im Jahr 2006 brachte das Unternehmen eine CSB-reduzierende Technologie auf den Markt. Die „Clearcat“-Kondensationsstufe erreichte eine sehr gute CSB-Reduktion, oft fehlte aber noch das letzte Quäntchen, um die Werte einzuhalten. Die „Purecat“-Technologie reduziert den CSB in Verbindung mit „Clearcat“ nach Unternehmensangaben nochmals um weitere 50%.

Zum Netzwerken:

H2O GmbH, Steinen, Jill Kahl, Tel. +49 7627 9239-307, jill.kahl@h2o-de.com, www.h2o-de.com

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