VOC als Nährstoffquelle

Neelsen Holzbearbeitung reinigt die lösemittelhaltige Abluft jetzt mit einer Biofilter-Anlage.

Nasslackierung mit zwei Robotern
Neelsen lackiert die Werkstücke in sechs Handlackierständen sowie mit einer Durchlauf- und einer Roboteranlage. Die Biofilteranlage agiert flexibel und baut kleine und hohe Lösemittelfrachten zuverlässig ab. Foto: Redaktion

Die Neelsen GmbH hat sich auf die Herstellung und Kommissionierung von hochwertigen Möbelteilen spezialisiert. Für die Lackierung der Werkstücke verarbeitet das Unternehmen ausschließlich lösemittelhaltige Lacke. „Wir haben uns intensiv mit Alternativen beschäftigt und unterschiedliche Systeme wie Wasserlacke oder UV-Lacksysteme getestet. Doch die besten Ergebnisse erzielen wir nach wie vor mit Lösemittellacken auf Polyurethanbasis“, berichtet Frank Meyrahn, der zusammen mit seiner Ehefrau das Unternehmen leitet. Bei der Reinigung hat sich Neelsen für eine biologische Anlage von Störk Umwelttechnik entschieden. Diese bietet den Vorteil, dass sie für die zahlreichen unterschiedlichen Lacksysteme gleichermaßen geeignet ist. Die Abluftreinigung beginnt mit der Nasswäsche, die die Rohgase von den Staub- und Overspraypartikeln trennt. Über eine Rohrleitung gelangt die VOC-haltige, feuchte Luft anschließend in ein Biobeet. Es besitzt eine Fläche von 880 m² und ist mit rund 2300 m³ Holzhackschnitzeln gefüllt. Die Holzhackschnitzel sind mit einem Bakteriensubstrat geimpft, das die organischen, gasförmigen Abluftinhalte biochemisch oxidiert und in nicht schädliche bzw. nicht wahrnehmbare Stoffe (CO2 und H2O) umwandelt.

Lesen Sie weitere Details hierzu in BESSER LACKIEREN 14/2021.

Zum Netzwerken:

Neelsen GmbH, Bünde, Frank Meyrahn, Tel. +49 5223 65005-0, frank.meyrahn@neelsen-gmbh.de, www.neelsen-gmbh.de

Störk Umwelttechnik GmbH, Drensteinfurt, Ulrich Lütke-Wöstmann, Tel. +49 2538 91462-11, u.luetke-woestmann@stoerk-umwelttechnik.de, www.stoerk-umwelttechnik.de

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