Wassermanagement in der Oberflächenvorbehandlung

Neben der Reduzierung des Energieverbrauchs geht es aktuell auch darum, den Verbrauch von Wasser zu senken.

Blick auf die Becken für die Vorbehandlungschemie
Diese Durchlaufvorbehandlungsanlage verfügt über neun Zonen. Foto: Linde

Im Oktober 2022 haben fünf Bundesländer angekündigt, die Preise für Industriewasser zu erhöhen, andere werden vermutlich früher oder später nachziehen. Bei der Bewältigung der daraus resultierenden herausfordernden Ressourceneinsparung unterstützt das Fraunhofer IPA Lackierbetriebe. Im Bereich der Vorbehandlung und der KTL sind heute bereits die technischen Möglichkeiten für Zero-Waste-Prozesse mit einer minimal notwendigen Frischwasserzufuhr gegeben. Für einen großen Zulieferer der Automobilindustrie hat das Fraunhofer IPA kürzlich dessen VBH- und KTL-Prozess im Hinblick auf Möglichkeiten zur Reduzierung des Wasserverbrauchs hin untersucht. Eines der größten Einsparpotenziale stellt hier eine Kreislaufführung in den Tauchspülzonen dar. Die Umsetzung soll zunächst in den ersten beiden Tauchspülzonen erfolgen. Es ist geplant, die gewonnenen Erkenntnisse und Daten dann auf die weiteren Tauchspülzonen zu übertragen.

Einen ausführlichen Einblick in mögliche Strategien, den Wasserverbrauch der alten Bestandsanlage zu reduzieren, finden Sie in Ausgabe 19/2022 von BESSER LACKIEREN.

Zum Netzwerken:

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt,
Tel. +49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de,
Dr. Volker Wegmann, Tel. +49 711 970-1753, volker.wegmann@ipa.fraunhofer.de,
www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung

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